Ski fahren am Wochenende?

In Schnaittach und Osternohe laufen die Schneekanonen

Auf dem Rothenberg wird aktuell wieder künstlich beschneit. | Foto: Schuster2018/02/schneekanone-Schnaittach-us.jpg

SCHNAITTACH/OSTERNOHE — Während die meisten Menschen in heimischen Gefilden inzwischen wohl mit dem (Nicht-)Winter 2017/2108 abgeschlossen haben und sich auf den Frühling freuen, versucht man in Schnaittach und in Osternohe, die kalte Jahreszeit noch einmal aufleben zu lassen, und hat am Rothenberg und am Schlossberg die Schneekanonen angeworfen.

Der Skiclub Schnaittach nutzt die aktuellen frostigen Temperaturen und erzeugt mit zwei Kanonen seit Montag im oberen Bereich Kunstschnee (Foto). SC-Vorsitzender Oliver Unterburger weiß, dass es schon spät im Jahr ist, aber er möchte nichts unversucht lassen, um vor allem der Schnaittacher Jugend angesichts der Faschingsferien in der nächsten Woche ein bisschen Wintersport vor der Haustür anbieten zu können, wie er sagt.

Unterburger hofft noch auf Unterstützung durch die Natur: auf Dauerfrost über das kommende Wochenende hinaus und ein paar Flocken Naturschnee. Beschneit wird am Rothenberg vorerst nur der oberste Bereich des Skihangs und auch nur die obere Hälfte der Liftspur.

Auch in Osternohe wird seit Montagnacht die Schlossbergpiste beschneit. Liftbetreiber Werner Raum sieht sich aufgrund der Streckenlänge vor eine ungleich größere Herausforderung gestellt. Dennoch hofft auch er nach dem bisherigen Totalausfall des Winters noch auf eine kleine Skisaison. Wenigstens die Faschingswoche über will er den Lift (den längsten in Mittelfranken) aufmachen.

Dazu braucht man in Osternohe aber eine längere Frostperiode. Mindestens eine Woche dauert es, bis die ganze Liftspur und die einen Kilometer lange Piste eine Kunstschneeunterlage aufweisen. „Das wäre ein Traum, wenn wir das schaffen würden. Und da würden uns natürlich ein paar Flocken vom Himmel schon sehr helfen.“

N-Land Clemens Fischer
Clemens Fischer