Handball Landesliga:

HSG Lauf/Heroldsberg behält im Endspiel die Nerven

Die Saisonverlängerung wird gefeiert: Nach dem Sieg der HSG gegen Meister SG Regensburg spielen die heimischen Handballer nun in der Aufstiegsrelegation zur Bayernliga. Foto: G. Santemiz2018/04/HSG-Sieg-Regensburg-Feierkreis-Relegation-net.jpg

LAUF — Durch einen deutlichen 31:22-Heimsieg gegen den ersatzgeschwächten Meister aus Regensburg hat sich die HSG Lauf/Heroldsberg den zweiten Platz und somit die Relegation um den Aufstieg in die Bayernliga gesichert. Dabei geht es gegen den Zweiten der Landesliga Süd, den Eichenauer SV. Hier müssen die Mannen des HSG-Trainerduos Markus Korn und Hans-Peter Peer am 10. Mai zunächst auswärts ran. Am Samstag, 12. Mai, findet das Rückspiel im Haberloh in Lauf statt. Der Aufstieg in die Bayernliga wäre die Krönung der besten Landesliga-Saison seit Bestehen der Handballspielgemeinschaft.
Die Ausgangslage vor dem letzten Saisonspiel gegen Regensburg war klar: Da HSG-Konkurrent Heidingsfeld den Ausrutscher der Laufer in der Woche zuvor im Fichtelgebirge nicht nutzen konnte und seinerseits einen Punkt gegen Auerbach liegen ließ, genügte der HSG ein Heimsieg gegen den Meister SG Regensburg, um den zweiten Platz zu behalten. Doch leichter gesagt als getan, denn die erste einzige Niederlage hatten die Regensburger bereits am 3. Spieltageinstecken müssen. Seit diesem Spieltag musste die SG lediglich einen Punkt in Heidingsfeld abgeben, alle anderen Spiele konnte sie für sich entscheiden.
Die Partie gegen denMeister begann nicht so, wie man es sich aus Sicht der HSG vorgestellt hatte. Zwar wurden immer wieder klare Torchancen herausgespielt, doch konnte man sich nicht belohnen und scheiterte immer wieder am starken Regensburger Keeper oder am Torgebälk. So konnten die mit einer stark dezimierten Truppe angereisten Regensburger mit 1:4 in Führung gehen. Doch die Heimmannschaft fand nun besser in die Partie und obwohl in dieser Phase immer noch zu viele Torchancen liegen gelassen wurden, konnte man durch den gut aufgelegten Funke erstmals zum 4:4 ausgleichen.
Führung nach Doppelschlag
Ein Doppelschlag von Schneider zum 7:6 und 8:6 sorgte für die erstmalige Führung in der 19. Spielminute. Der nun in die Partie gekommene HSG-Keeper van Borstel konnte einige Bälle entschärfen und der Vorsprung wurde sukzessive ausgebaut. Dem wiedergenesenen Meier war es vorbehalten, eine erstmalige Sechs-Tore-Führung zum 15:9 herauszuwerfen. Der starke Uhl erzielte quasi mit der Halbzeitsirene den Treffer zum 15:10-Pausenstand.
Nach der Halbzeitpause zeigten sich die Mittelfranken fokussierter und nicht mehr so nervös wie zu Spielbeginn. Das 21:13 in der 39. Spielminute war die Vorentscheidung in diesem Spiel. In der Folge entwickelte sich ein munteres Spielchen, in dem beiden Mannschaften nicht mehr an ihr absolutes Maximum gingen. Schluss war dann beim 31:22 für die HSG und Tabellenplatz zwei somit gesichert. Danach war bei den heimischen Handballern und ihren Fans erstmal Feiern angesagt.
Die kommenden eineinhalb Wochen wird die HSG nun zur Regeneration und zur intensiven Vorbereitung auf die beiden Relegationsspiele nutzen. Der Vizemeister hofft auf zahlreiche Unterstützung in den beiden Spielen, deshalb wird für die Auswärtsfahrt am 10. Mai ein Fan-Bus eingesetzt.
HSG Lauf/Heroldsberg: Götz, van Borstel – Schöffel (4/2), Funke (7), Maußner (1), Schneider (2), Laugner (3), Kaltenhäuser (1), Meier (3), Weidmann, Kemper (3), Zahn (1), Scheuerer (3), Frank (3).
SG Regensburg: Kveton, Dzolic, Wuka, Deml (3), Uhl (8), Loskot, Turek (4/1), Schindler, Neisinger, Elgeti, Rada, Hiersemann, Mulitze, Heinle (7).

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