Wetter verhindert Open Air beim SVA

„Wohnzimmer-Konzert“ der HEB Allstars

Auch die HEB-Alltars mussten im Sportheim zusammenrücken. | Foto: R. Wacker2018/09/Zusammenruecken-auch-bei-den-Allstars.jpg

ALTENSITTENBACH – Alles war penibel und professionell vorbereitet: Bühne, Einlasszelt, Getränkestationen und fünf Foodtrucks standen für die Musikfans bereit – doch das Wetter war der große Spielverderber beim Benefizkonzert der HEB-Allstars: Es regnete wie aus Kübeln, der Soundcheck konnte wegen starker Windböen und Starkregen nicht stattfinden.

So entschlossen sich die Organisatoren schweren Herzens, ins Sportheim des SV Altensittenbach auszuweichen. Die Musiker halfen zusammen, schleppten ihre Ausrüstung flugs ins Nebenzimmer. Mit dem Kultklassiker der Toten Hosen von 1988, „Hier kommt Alex“, ging es temporeich in die Rocknacht.

Die Fans hatten diesmal die Gelegenheit, ihre Idole in verschiedenen Formationen und an sonst ungewohnten anderen Instrumenten zu sehen. So überzeugte zum Beispiel der Rokit-Drummer Didi Meinlschmidt als Leadsänger. Auch Sandro von den „Dirty Macs“ (rechts) gab alles. Bei jedem Ohrwurm sah man den Allstars ihre große Leidenschaft, ihren Spaß am Rock und an den härteren Klängen an. „Gimme some loving“, „Bonnie und Clyde“ oder „Johnny B. Goode“ – da machte auch das dicht an dicht gedrängte Publikum im Sportheim ekstatisch im Takt mit.

Der „Jugend Musiziert“-Preisträger von 1999, Martin Kiesewetter, damals als Achtjähriger am Klavier, brachte als Solosänger seine Anhänger mit „Roots Bloody Roots“, dem Hit der brasilianischen Thrush-Metal-Band „Sepultura“, begeistert zum Headbangen.

N-Land Roland Wacker
Roland Wacker