Bezirksliga Nord

Siegesserie ist gerissen beim FC Hersbruck

Für Rene Bongers (links) – hier eine Szene aus dem Vorrundenspiel – und den FC Hersbruck ist beim ASV Fürth eine Serie gerissen: Nach sieben Spielen ohne Niederlage kassierte der „Club“ ein 0:1. | Foto: M. Keilholz2018/04/FCH-Bongers5424.jpg

PEGNITZGRUND – Im achten Spiel nach der Winterpause hat es den FC Hersbruck erwischt. Die Elf von Trainer Stefan Erhardt unterlag beim abstiegsbedrohten ASV Fürth mit 0:1 und muss nun Platz zwei mit Cagri Spor Nürnberg teilen, das mit 5:0 beim TV Erlangen den höchsten Sieg des Spieltags einfuhr. Vom Quartett aus dem Pegnitzgrund gelang nur der SpVgg Hüttenbach (7.) mit einem 2:0 in Adelsdorf ein Sieg. Der SK Lauf (5.) brachte aus Stadeln (3:3) zumindest einen Zähler mit nach Hause, während der SV Schwaig mit 1:3 die Punkte in Weisendorf ließ. Der kaum mehr vor dem Abstieg zu rettende Tabellenletzte ASV Pegnitz ging mit 0:3 gegen Türkspor Nürnberg erneut leer aus.

ASV Fürth – FC Hersbruck 1:0
Beim Auswärtsspiel in Fürth starteten beide Teams abwartend in die Partie. Die erste Großchance hatten die Gastgeber, sie scheiterten mit ihrem Kopfball aus kurzer Distanz an der Latte. Postwendend hatte der Club im Gegenzug seine erste Gelegenheit, aber Maas verpasste das rechtzeitige Abspiel auf den mitgelaufenen Bongers. Brüx vergab nach einer guten Viertelstunde die bis dato beste Chance des Spiels. Sein Schüsschen, völlig frei stehend in aussichtsreichster Position, war kein Problem für Döllfelder. Diese verpasste Gelegenheit sollte sich bald rächen.

Nach einer von viel zu vielen Standardsituationen klärte die Abwehr des FC Hersbruck zunächst zwar per Kopf aus dem Strafraum. Aber der Ball fiel direkt vor die Füße von ASV-Goalgetter Geissler. Dessen Direktabnahme schlug unhaltbar im Netz der Hersbrucker Gäste ein. Mit dem 1:0 im Rücken konzentrierten sich die Fürther verstärkt auf ihre Defensivarbeit und setzten nur noch gelegentlich Nadelstiche noch vorne. Im ersten Abschnitt war die Spielweise der Hersbrucker viel zu lethargisch. Nach dem Wechsel war jetzt deutlich mehr Zug in den Aktionen des FC Hersbruck.

Fürth versuchte schon frühzeitig, Zeit von der Uhr zu nehmen. Der „Club“ hatte deutlich mehr Präsenz und dominierte nun das Geschehen. Es gab auch genug Situationen, zumindest den Ausgleich zu erzielen. An diesem Tag war der Fußballgott aber ein Fürther und meinte es nicht allzu gut mit dem Tabellenzweiten. Somit musste sich Hersbruck mit der ersten Saisonauswärtsniederlage abfinden.

Tor: 1:0 Geissler (25.); SR: Marie-Theres Mühlbauer (SV Pölling).

N-Land Hersbrucker Zeitung
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