„With Full Force Festival“

„Shark Tank“ tritt zum dritten Mal bei großem Festival auf

Beim Hersbrucker Haderich-Festival gab es einen kleinen Vorgeschmack auf Festival-Atmosphäre für „Shark Tank“; wesentlich mehr Fans werden der Band am Donnerstag beim „With Full Force“ zujubeln. | Foto: Lifeline Photography2018/06/SharkTank.jpg

HERSBRUCK – In einem Line Up mit „Judas Priest“, „Bullet for my Valentine“ oder „Parkway Drive“ zu stehen, davon träumen sicher viele Metal- und Hardcore-Bands. „Shark Tank“ aus Hersbruck hat es geschafft: Die Gruppe tritt beim „With Full Force Festival“ am kommenden Wochenende auf.

Nervös brauchen die Jungs um Frontmann Axel Schuhmann nicht mehr sein, wenn sie am Donnerstag um 15.20 Uhr die „Metal Hammer Stage“ betreten werden. Auch wenn das Festival auf „Forropolis – Stadt aus Eisen“ in der Nähe von Gräfenhainichen, das sein 25-jähriges Bestehen feiert, mit rund 
20 000 Besuchern eines der größten Musikevents für Metal-, Hardcore und Metal in Deutschland ist.

Denn nach fünf Jahren Bandgeschichte, wie Schuhmann erzählt, ist der Auftritt am Donnerstag bereits der dritte große Gig für die Musiker – nach Taubertal 2014 und Hellfest 2016. Zu verdanken haben die Jungs das zahlreichen Stimmen beim „Metal Hammer Online-Voting“.

Doch wie kamen die Hersbrucker dazu, sich dafür zu bewerben? „Der Traum von fast jeder Band ist es, eines Tages auf einem großen Festival zu spielen und das natürlich am liebsten mit Bands, die man selbst gerne hört und die man zum Großteil auch als Vorbilder sieht“, verrät Schuhmann. Er und seine Kumpels waren schon öfter als Gast auf dem Festival. Als die Musiker in der Zeitschrift „Metal Hammer“ über den Voting-Contest fürs „With Full Force“ gelesen haben, war klar: „Da bewerben wir uns.“

Harte Konkurrenz
Wie viele Bands den gleichen Schritt getan haben, weiß Schuhmann nicht. Zehn schafften es jedenfalls ins Online-Voting, das über die Internetseite von „Metal Hammer“ lief, berichtet der Frontmann. Eine davon war „Shark Tank“. „Die Konkurrenz war stark, wir wussten, dass es nur mit vollem Einsatz aller Freunde, Fans und unseren Familien möglich war.“

Dass es geklappt hat, daraus liest Schuhmann den „großartigen Support ab, den wir genießen dürfen“. Er weiß, dass ohne diese Menschen die Hersbrucker Band „Shark Tank“ in dieser Form nicht möglich wäre: „Dafür sind wir sehr dankbar.“

N-Land Andrea Pitsch
Andrea Pitsch