3. Hersbrucker Ausbildungsbörse

Schule – und dann?

Über 400 Jungen und Mädchen aus den Schulen in Hersbruck, Happurg, Velden und Lauf wurden in die Dreifachturnhalle eingeladen | Foto: M. Wildner2017/09/Ueberblick.jpg

HERSBRUCK – Schreiner, Krankenpfleger oder doch zur Bundeswehr? Die dritte Hersbrucker Ausbildungsbörse bot Schülern aus der Umgebung viele Einblicke in die unterschiedlichsten Berufe. Auch, wenn sich der ein oder andere seines Traumjobs schon sicher war, ließen sich die Mädels und Jungs gerne von den Unternehmen beraten.

Über 400 Schüler wurden in der Dreifachturnhalle erwartet — aus den Real- und Mittelschulen aus Hersbruck, Happurg, Velden und erstmalig auch der Montessori Schule in Lauf. Mit Obi-Eimern bewaffnet, die sich viele beim Stand des Baumarktes abholten, zogen die Schüler mal mehr, mal weniger zielgerichtet los, um so viele Infos wie möglich einzusammeln.

Manch einer war sich schon sicher, dass „ich unbedingt zur Bundeswehr will“, andere verschafften sich erst mal einen Überblick über die gut 40 Unternehmen. Schließlich gab es viel zu sehen: Von sozialen Berufen in der Pflege über handwerkliche in der Schreinerei oder als Mechatroniker bis zu Berufen im Büro als Sozialversicherungsfachangestellte oder Medienkaufmann. Und was macht eigentlich ein Hörgeräteakustiker?

Dass sich in diesem Jahr mehr Betriebe als zuvor bei der Ausbildungsbörse beteiligten, ist wohl auch ein Beleg für die „gut und breit aufgestellte und sehr ausbildungswillige Wirtschaft im Nürnberger Land“, wie es die stellvertretende Landrätin Cornelia Trinkl in ihrer Begrüßung formulierte. Zum dritten Mal hat der Förderverein der Johannes-Scharrer-Realschule den Tag auf die Beine gestellt, wofür auch Hersbrucks zweiter Bürgermeister Peter Uschalt dankende Worte fand. Für hungrige Mäuler hatte der Förderverein außerdem ein großes Buffet vorbereitet.

Eine Bildergalerie zur Ausbildungsbörse gibt es hier.

N-Land Marina Wildner
Marina Wildner