Vorschau Spieltag

Remisspezialist beim FC Hersbruck

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PEGNITZGRUND – Bereits am Samstag steigt für die Fußballer des FC Hersbruck das nächste Heimspiel. Kontrahent ist der nach sechs Runden noch ungeschlagene ASV Weisendorf. Der SK Lauf steht im Match mit der SpVgg Erlangen klar unter Erfolgsdruck. Ebenfalls auf eine Trendwende hoffen die Diepersdorfer, die gegen Bayern Kickers Nürnberg Anschluss an das Mittelfeld der Bezirksliga halten wollen. Tabellenerster ASV Veitsbronn hat seine Partie verlegt.

FC Hersbruck – ASV Weisendorf
Die Gäste sind die Remisspezialisten der Klasse: In sechs Spielen schafften sie vier Mal ein Unentschieden. Dazu kommen aber auch noch zwei Siege. Beim Toreschießen waren die ASV-Angreifer bislang nur Mittelmaß. Ihr bester Stürmer ist Manuel Wild, auf dessen Konto die Hälfte der acht Treffer geht. Hersbruck hat nach dem glänzenden Auftakt zuletzt Federn lassen müssen. Trainer Stefan Erhardt muss vor allem seine zuletzt nicht allzu sattelfeste Defensive stabilisieren.

In der Kreisliga wartet ein echter Härtetest auf den Spitzenreiter FC Reichenschwand: Der SV Ermreuth gehörte in der abgelaufenen Saison zu den Titelkandidaten. Ganz anders ist die Lage der SG Oberes Pegnitztal. Der Aufsteiger bestreitet gegen den SC Uttenreuth das Kellerduell. Die Aufstiegskandidaten FC Ottensoos und DJK Weingarts haben es mit den Überraschungsteams SC Kühlenfels und ASV Michelfeld zu tun.

FC Reichenschwand – Ermreuth
In der Sommerpause hat sich bei den eingespielten Gästen personell kaum etwas getan. Und so gilt weiterhin: Wer Maik Sprenger in den Griff bekommt, der kann den SV Ermreuth bezwingen. Der Torjäger beweist auch in der neuen Runde mit schon fünf Erfolgserlebnissen seinen Wert. Sein sportliches Pendant beim FCR heißt Philipp Lämmermann. Der Spielertrainer hat die Platzherren auf Tabellenrang eins geschossen.

Uttenreuth – Oberes Pegnitztal
Rein von der Statistik her dürften in der Partie kaum Tore fallen. Schließlich stehen sich die beiden schwächsten Sturmreihen gegenüber. Prunkstück der Heimelf ist eine ausgezeichnete Abwehr. Doch auch sie konnte nicht verhindern, dass der SCU bislang nur zwei magere Unentschieden holte. Mit einem Dreier würde die Vierer-Spielgemeinschaft die rote Laterne abgeben.
Die Tage der SpVgg Weigendorf/Hartmannshof an der Spitze der Kreisklasse 4 sind gezählt. Denn der Erste trägt sein Match mit dem FSV Weißenbrunn erst Anfang November aus.

So ist der Weg zum Platz an der Sonne frei für den SV Henfenfeld. Die Elf erwartet mit der SG Am Lichtenstein allerdings keine leichte Aufgabe. Der FC Hersbruck II hat mittlerweile kampflos die Zähler gegen Schwaig II bekommen und steht auf Position fünf. Im Reservenduell trifft das Team nun auf Diepersdorf II.

Mit Heimsiegen über den TSV Lauf beziehungsweise den TV Leinburg wollen sich die schwach in die Runde gestarteten Neuhauser und Sittenbachtaler ins Mittelfeld der Rangliste vorarbeiten.
Die Happurger möchten auswärts den TSV Behringersdorf von der Spitze der A-Klasse 5 stürzen.

Auch die SG Alfeld/Förrenbach ist in Hüttenbach beim neuen Tabellendritten voll gefordert. Die SG Henfenfeld II/Engelthal hofft in der Partie mit dem SC Ottensoos II auf den ersten Saisondreier. Alles andere als ein Sieg der SpVgg Neunkirchen über Schlusslicht FC Röthenbach II wäre überraschend.

Die SG Oberes Pegnitztal II muss zum Achten der A5, den TSC Bärnfels. Zu Hause unbesiegt gilt Etzelwang gegen Gebenbach II/Ursulapoppenricht II in der A-Klasse Amberg/Weiden Nord als Favorit.

N-Land Jürgen Ruppert
Jürgen Ruppert