Team Teuchert beim „Marathon Weltcup Polen“

Pedaleure trotzen Wind und Material

Thomas Begert vom Team Teuchert kämpfte sich über Stock und und Stein sowie windanfällige Wiesen. | Foto: privat2017/06/8185865.jpeg

HERSBRUCK/POLEN – Obwohl auf dem Rad jeder für sich kämpfte, brachte der Teamgeist die heimischen Radler des Teams Teuchert beim „Marathon Weltcup Polen“ ans Ziel. Und dieser Zusammenhalt war bei Strecken von 67 und 90 Kilometern auf dem Drahtesel auch bitter nötig.

Unterstützt, angefeuert und gepflegt wurden die drei Sportler von Lisa Weber, der Freundin eines Fahrers, und Thomas Pangratz. Aufmunterung hatte vor allem Alexander Geelhaar nötig, der sich an die „Giga-Strecke“ von 90 Kilometern und 2700 Höhenmetern gewagt hatte.

Denn es war einfach nicht sein Tag: Die ersten Kilometer war er zu schnell angegangen, dann stürzte er zu Beginn auch noch. Zwar präsentierte sich Geelhaar in den Abfahrten top und kämpfte sich durch das harte Rennen, doch ein Gewitterschauer und extremer Gegenwind kurz vor dem Schluss raubten ihm die Kräfte. So stand am Ende Platz 48 in der „World Marathon Series“ zu Buche.
Besser lief es da für Thomas Begert auf dem „Mega-Parcours“ mit 67 Kilometern und 1600 Höhenmetern, der teilweise auf der Strecke der MTB-World Marathon Series gefahren wurde. Daher war die Strecke sehr anspruchsvoll, vor allem an den ziemlich verblockten Abfahrten trennte sich die Spreu vom Weizen der 510 Biker.

Aufgrund der extrem schnellen ersten 15 Kilometer sammelten Begert und Kollege Michael Führmann ordentlich Laktat. Begert stürzte in der ersten Abfahrt und verlor dadurch viele Plätze. Dadurch musste er sich durch einen Stau in der zweiten harten und technisch extrem herausfordernden Abfahrt kämpfen. Trotz allem hatte er noch genug Körner, um viele Plätze gut zu machen und auf dem guten 35. Rang einzufahren.

Dies toppte Führmann sogar noch – trotz eines während des Rennens aufgetretenen Schaltungsdefekts. Daher musste er sich an zwölfter Position liegend mit einem Solo über 25 Kilometer wieder nach vorne arbeiten. Schließlich erreichte er einen ausgezeichneten vierten Rang.

Aus der Region war zudem noch Volkert Ebersbach aus Velden für den RC Schnaittachtal am Start: Er fuhr ebenfalls die „Giga-Strecke“ und hatte einen tollen Start. Geplagt von Krämpfen, landete er schließlich auf Platz 89.

N-Land Hersbrucker Zeitung
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