Auktionsspaß für Enttäuschte in Hersbruck

„Markt der langen Gsichter“ am Dienstag

Andrea Lipka und Götz Reichel (Bild) bringen am Dienstag ungeliebte Geschenke unter den Hammer. | Foto: J. Ruppert2016/12/7748215.jpeg

HERSBRUCK – Die gute Nachricht zu Heiligabend für alle schlecht Beschenkten: Am Tag nach den Feiertagen, am Dienstag, 27. Dezember, besteht die erstbeste Gelegenheit, unwillkommene Präsente gleich wieder loszuwerden. Und das auch noch für einen guten Zweck. Um 17.30 startet die Versteigerung beim „Markt der langen Gsichter“ am Hersbrucker Weihnachtsmarkt, der für die Veranstaltung der Hersbrucker Zeitung wieder einen Tag über die Festtage hinaus verlängert wurde.

Wie es geht, ist einfach erklärt. Wer ein Geschenk nicht mag oder zum x-ten Male bekommen hat, kann es am Dienstag ab 16.30 Uhr an der Weihnachtsmarkt-Bühne bis zum Start der Veranstaltung abgeben. Am besten natürlich so früh wie möglich. Natürlich sollte es sich um einigermaßen attraktive Gegenstände vom Gabentisch handeln, die auch eine Chance haben, versteigert zu werden. Wer etwas bringt, nennt seine Mindestpreisvorstellung, mit ihr beginnt die Auktion. Vom erzielten Höchstpreis gehen 20 Prozent an den guten Zweck. Der Rest an den Verkäufer, außer, er will mehr spenden.

Zugute kommt der Erlös in voller Höhe bedürftigen Menschen in Hersbruck und Umgebung. Die Verteilung erfolgt über Caritas und Diakonie.

Eine weitere gute Nachricht: Der „Markt der langen Gsichter“ ist natürlich vor allem auch ein unterhaltsamer Spaß. Dafür sorgen schon der bewährte Moderator Götz Reichel und der diesjährige Stargast Andrea Lipka. Die Kabarettistin zeigt Ausschnitte aus ihren Programmen und sorgt dafür, dass die Geschenke meistbietend ihre Abnehmer finden. Es ist ja immer auch spannend, was andere so geschenkt bekommen …

Mit dabei am Markt in Kratzers Biergarten ist natürlich auch das Team der HZ-Redaktion, das sich schon auf die vielen Wollsocken, Krawatten, Weihnachtspullover, aus der Zeit gefallenen Obstschalen, Putzlumpensets, Badezusätze und vieles mehr freut.

N-Land Michael Scholz
Michael Scholz