Mit Handicap am Leder

Inklusionsturnier in Altensittenbach

Menschen mit und ohne Handicap kickten miteinander. | Foto: A. Pitsch2017/05/8118361.jpeg

ALTENSITTENBACH – Fußball verbindet – nicht nur Völker, sondern auch Menschen mit und ohne Behinderung. Das zeigte das erste Inklusions-Fußballturnier im Rahmen der Gewo Gesundheits-Challenge der Lebenshilfe Nürnberger Land. Unter der Organisation von Tino Gerhardt und Anargiros Tsopouridis wurden sechs Inklusions-Teams mit einer außergewöhnlichen Idee gebildet: Die Kicker wurden den Mannschaften so zugelost, dass in jedem Team Menschen mit und ohne Handicap gleichermaßen vertreten waren.

Und noch eine Besonderheit gab es: Mittels Schrittzähler sind die Teilnehmer gleichzeitig Meter für die Gewo Gesundheits-Challenge gelaufen. Insgesamt wurden 138 Kilometer zurückgelegt – und dabei noch jede Menge Tore geschossen. In Gruppe A lag der SV Altensittenbach    vor dem Kleeblatttreff und der Lebenshilfe. Das Team Inklusion war der Sieger der Gruppe B vor dem Haus Weiher und der Stadt Hersbruck. Im Finale setzte sich das Team Inklusion mit 1:0 gegen den SVA durch. Auf den Rängen folgten Kleeblatttreff, Haus Weiher, Stadt Hersbruck und die Lebenshilfe.

Trotz Rang zwei war der SVA ein Gewinner: Ab Mitte Juli beginnt der Verein in Kooperation mit der Lebenshilfe den inklusiven Trainingsbetrieb. Hierbei werden Fußballbegeisterte wie Tino Gerhardt aus der Lebenshilfe-Wohngruppe begleitet und gefördert, damit sie Verantwortung übernehmen, um andere Menschen mit Handicap zu motivieren, auch aktiv zu werden.

N-Land Hersbrucker Zeitung
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