Konzert von „Cook Ray´s gone“

Gitarrenlastiger Psychedelic-Rock im „… na und!“

Mal langsamer, mal in sattem Soundgewitter: „Cook Ray's gone“ im „... na und!“. | Foto: T. Raum2019/01/c4.jpg

HERSBRUCK – Die exotische Formation „Cook Ray´s Gone“ flutete mit transzendentalen, fulminanten und extrovertierten Rockklängen das Hersbrucker „… na und!“.

„Wir kommen so östlich von Hersbruck“, antwortet der Gitarrist Jochen Sörgel, ein Hersbrucker Urgestein, auf die Frage nach der Bandheimat. „Full House“ und ein in Trance versetztes Publikum erwarteten ihn und seine Band in der Kultur- und Bahnhofskneipe. Mit ihren eher psychedelischen, gitarrenlastigen Klängen und einem mit diversen Effekten angereicherten Gesamtsound schufen die Musiker ein Soundspektrum, das seinesgleichen sucht.

Sie spielten gut zusammen, hatten großartige Songs im Gepäck und das passende Instrumentarium. Von Anfang an tanzte das Publikum mit. Geboten waren auch ellenlange Soli und klasse Grooves, mal Halftime, dann wieder atemberaubend abgehend.

Es zeigte sich eine tolle Kompositionsarbeit, die die exotisch wirkende Band in über zehn Jahren Zusammenarbeit kreiert hat und auf den unterschiedlichsten Bühnen – vom Bardentreffen bis in kleinere Clubs – auf die Bretter bringt. Perfektion und Spiellaune treffen sich hier.

Ein echogeladener Gesang, präzise filigrane Instrumente und einprägsame abwechslungsreiche Harmonien sind typisch für die Eigenkompositionen, die die Band bereits auf vier Alben festgehalten hat. Der Koch heißt an diesem Abend „Cook Ray´s Gone“ – und ist sehr präsent.

N-Land Thomas Raum
Thomas Raum