Preise aus Lions-Kalender können abgeholt werden

Gewinner gesucht

Wer bei diesem Adventskalender gewonnen hat, darf seinen Preis gerne abholen.2016/01/6811197.jpg

HERSBRUCK – „Unser Kalender ist eine Erfolgsgeschichte und das wollen wir an die weitergeben, die genau dafür sorgen“, sagt Dieter Bärmann vom Lions Club Hersbruck. Rund 6000 Euro haben die 2200 verkauften Adventskalender eingebracht. Die 256 Gewinne darin sowie der Hauptpreis können noch bis Ende März abgeholt werden.

Viele Sponsoren hatten sich extra Mühe gemacht und ihre guten Gaben verpackt, erzählt Petra Holzinger aus dem Kalender-Team. Und dann holt die Preise keiner ab. Das ist schade für die Geber. Kommt das öfter vor, machen sie vielleicht irgendwann nicht mehr mit, fürchtet Bärmann.

Er hat das Gefühl, dass in den letzten Jahren immer öfter Gewinne nicht eingelöst wurden. „Bis jetzt sind es vielleicht 35 Prozent“, schätzt er. Der Hauptpreis, die Nummer 1534, ist auch noch nicht ermittelt, weiß Heinrich Wällermann. „Dabei lebt der Kalender vom täglichen Nachschauen und Hoffen auf ein Geschenk. Ich hab mich auch als Erwachsener über jedes Türchen gefreut“, findet Michael Krammer.

Aber warum werden Gutscheine für Massagen, von Friseur, Schuster, Modeladen oder HEB-Gutscheine verschmäht? Das Team weiß, dass noch bis Ende März Zeit fürs Abholen ist, hat aber Bedenken, dass der Gewinn nach und nach in Vergessenheit gerät: „Einige warten die Feiertage ab, andere wissen möglicherweise nichts mit dem Preis anzufangen.“

Nachfragen ist hier das Schlagwort: Mit vielen Sponsoren lässt sich über den Inhalt des Gutscheins reden. So kann zum Beispiel eine Ganzkörpermassage auf zwei Rückenbehandlungen geändert werden. Oder der Schnitt beim Friseur in Pflegemittel. Ein Tausch musste bereits erfolgen: Der Jazzfrühschoppen im Mai fällt aus organisatorischen Gründen aus. Die Karten wurden daher in „Hersbruck-Gutscheine“ umgewandelt.

Die Kalender-Käufer sollen auch in Zukunft mit hübschen Preisen für ihre Spende belohnt werden, damit die Lions-Akion weiter eine Erfolgsgeschichte bleibt. Dieses Jahr sollen die 6000 Euro in das Projekt „Klasse 2000“ sowie ins Thema Hospiz fließen.

N-Land Andrea Pitsch
Andrea Pitsch