Krankenhaus Hersbruck: „Konstruktives Treffen“

Gespräch nährt Hoffnung

Wie geht es weiter mit dem Hersbrucker Krankenhaus? Darüber diskutierte eine Abordnung aus Hersbruck mit Melanie Huml und Markus Söder in München. | Foto: M. Scholz2018/03/Krankenhaus-1.jpg

MÜNCHEN – Neue Chance für das von der Schließung bedrohte Krankenhaus Hersbruck? Das von vielen mit Spannung erwartete Treffen einer Abordnung aus Hersbruck mit Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml und dem designierten Ministerpräsident Markus Söder in München hat den gordischen Knoten zwar nicht durchschlagen, nährt aber die Hoffnungen.

Das Treffen im Landtag habe „in aufgeschlossener und sehr konstruktiver Atmosphäre“ stattgefunden, teilte Bürgermeister Robert Ilg der HZ mit. Neben dem Hersbrucker Landtagsabgeordneten Norbert Dünkel, der zu dem Treffen in den Landtag eingeladen hatte, und Ilg waren Landrat Armin Kroder, Götz Reichel als Vorsitzender des Fördervereins sowie Horst Vogel, Initiator der Unterschriftenaktion und Mitorganisator der Demo für den Erhalt des hiesigen Krankenhauses, anwesend.

Außer dem ersten Ziel, den Erhalt des Krankenhaus Hersbruck zu sichern, wurden auch weitere Möglichkeiten zur Sicherung der medizinischen Versorgung im Raum Hersbruck und am Standort besprochen, wie beispielsweise die Sicherstellung des Praxisangebots in Verbindung mit weiteren Angeboten.

Strukturen prüfen

Es sei vereinbart worden, so Robert Ilg weiter, mögliche neue Strukturen der medizinischen Dienstleistungen, unter der Regie des Gesundheitsministeriums, zu prüfen. Dazu wird Ministerin Melanie Huml zu einer weiteren Gesprächsrunde ins Gesundheitsministerium nach Nürnberg einladen, bei der auch Vertreter des Klinikums Nürnberg anwesend sein sollen.

Zugesagt habe die Ministerin auch, sich um einen Fortbestand der Bereitschaftspraxis im Krankenhaus Hersbruck gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung zu bemühen (ausführlicher Bericht folgt).

N-Land Hersbrucker Zeitung
Hersbrucker Zeitung