Inklusionsturnier in Altensittenbach

Fußball verbindet Menschen

Bei den Spielen ging es dynamisch zu. | Foto: Foto: A. Pitsch2017/10/IMG_2099.jpg

ALTENSITTENBACH – Fußball verbindet – das zeigte die zweite Auflage des Gewo Challenge-Inklusions-Fußballturniers von SV Altensittenbach und Lebenshilfe Nürnberger Land. 64 Teilnehmer aus zwölf Ländern kickten in acht Teams gegen Ausgrenzung und für Rücksichtnahme, Respekt und Sportgeist.

In den dynamischen Partien war viel Teamspirit spürbar – und das, obwohl die Spieler sich nicht alle kannten. Da sie vor Anpfiff zusammengelost wurden, lernten sich die Männer, Frauen und Jugendlichen erst am Platz kennen: „Wie heißt du denn?“ war des Öfteren während des Kicks zu hören.

Die Kommentare von Zuschauern und Teilnehmern fielen daher mehr als positiv aus. Bürgermeister Robert Ilg fand, dass die Bürger zeigen, „dass wir das ,Miteinander‘ wollen“. Für Ideen-geber Anargiros Tsopouridis ist die Challenge etwas „sozial Wertvolles“. Glücklich machte die Teilnahme Tino Gerhardt und Corin Winter, die neben anderen Menschen mit Handicap deutlich machten, dass sie dazugehören wollen, so Ahmad Mosawi. Obwohl am Ende das Team „Hoffnung“ vor Inklusion und Altensittenbach auf Rang eins stand, waren doch alle Sieger und wurden mit einem Erinnerungspokal belohnt.

Gastgeber SV Altensittenbach freut sich über 890 Euro Erlös aus dem Tag – eine Finanzspritze für neue Tore. „Die Summe reicht zwar nicht ganz, die Kosten von 1500 Euro zu decken, aber sie erleichtert die Anschaffung“, sagte Vorsitzender Frank Büttner. Turnier Nummer drei ist übrigens für den 20. Mai 2018 geplant.

N-Land Andrea Pitsch
Andrea Pitsch