20 Jahre Närrschbrucker Rummzug

FG Närrschbruckia hat ein Kinderprinzenpaar

Das diesjährige Kinderprinzenpaar Emma-Sophie I und André-Marc I. | Foto: Sembritzki2019/01/Kinderprinzenpaar.jpeg

HERSBRUCK (ws) – Sechs Jahre war der Posten des Kinderprinzenpaars vakant, nun haben sich pünktlich zum 20-jährigen Rummzug–Jubiläum wieder Freiwillige gefunden.

Knapp drei Monate sind sie im Amt, die heiße Phase beginnt allerdings erst jetzt: Langsam füllt sich der Terminkalender des Kinderprinzenpaares Emma-Sophie Löhner und André-Marc Dobronz für die kommenden Wochen. Unter anderem erwarten Banken und Faschingsumzüge den royalen Besuch.

Über die Tochter der Vereinsvorsitzenden der FG Närrschbruckia, Lara Kellner, sind die beiden in das Amt gekommen, das es dieses Jahr überhaupt erst zum zweiten Mal gibt: Nach Prinzessin Isabell I und Prinz Jochen I in der Session 2012/13 ist es ruhig geworden um den blaublütigen Fastnachtsnachwuchs.

Laut der Vorsitzenden Kathrin Kellner gestaltet sich die Suche nach den Kinderprinzenpaar stets sehr schwierig. Freiwillige lassen sich schwer finden, in der Regel meldet sich kaum jemand. „Wir gehen auf Freunde, Bekannte und Verwandte zu.“ So auch bei André, der Kellners Patenkind ist.

Von Mutter zu Tochter
Für Emma ist es ein Ansporn, „dass wir auf dem Wagen stehen und Süßigkeiten werfen dürfen“. Dennoch tritt sie auch in eine Familientradition ein: Ihre Mutter Martina Wirl durfte sich im vergangenen Jahr Prinzessin nennen und reicht das Zepter gewissermaßen an die Tochter weiter.

Nach dem Rathaussturm im November und der Auftaktsitzung der Faschingsfreunde in Happurg Anfang Januar kehrt vorerst wieder etwas Ruhe ein, ehe sich die Termine im März zur Faschingszeit wieder häufen: „Präsent sein“ heißt es da, unter anderem tritt das Paar samt Tanzgarde in Banken auf, ehe der Kinderfasching und die Umzüge in Hersbruck und Happurg anstehen und am Ende Bürgermeister Robert Ilg den Rathausschlüssel wiederbekommt.

N-Land Hersbrucker Zeitung
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