Turnier der Minis

Festtag für Hersbrucks kleine Handballer

Die sieben- und achtjährigen Jungs langen hin und wieder schon ganz beherzt zu – hier nehmen zwei Niederlindacher Paul Goller „in die Zange“. | Foto: Porta2019/02/DSC_9505.jpeg

HERSBRUCK – Mit Feuereifer und vielen tollen Aktionen haben die Handballminis des HC Hersbruck bei ihrem zweiten Heimturnier in der Dreifach-Turnhalle wieder ein wahres „Spielfest“ gefeiert.

Der ältere Jahrgang, die sieben- und achtjährigen Jungs, gewann sogar seine beiden torreichen Begegnungen gegen den HC Sulzbach und die HSG Erlangen-Niederlindach. Obwohl das eigentlich Nebensache ist bei den Turnieren der jüngsten Handballer im Bezirk. „Es geht darum, dass die Kinder spielen und ihren Spaß haben“, sagt HC-Trainerin Lisa Endner; einen genaueren Blick auf die Ergebnisse werfen allenfalls ihre Trainerkollegen aus den anderen vertretenen Vereinen und Endners Co-Trainerinnen Katharina Dotzler und Selina Sensen.

Die Kinder verziehen zwar durchaus mal die Miene, wenn es im eigenen Kasten allzu oft „einschlägt“ und sie selbst vorne nicht treffen – den auf ihren strahlenden Gesichtern den ganzen Vormittag über deutlich abzulesenden Spaß am Handball kann ihnen das jedoch nicht verhageln. Gewinnen sie eine ihrer beiden jeweils 20-minütigen Partien, rennen sie sofort zur Tribüne und rufen ihren oben mitfiebernden Mamas und Papas voller Stolz das (positive) Ergebnis zu.

Lisa Endner und ihre beiden Mit-Trainerinnen sind beim Heimturnier derweil nicht nur fürs „Coaching“ zuständig, sie müssen sich auch um das ganze Drumherum kümmern. Unterstützt werden sie dabei von einigen Eltern an der Kaffee- und Kuchentheke im Foyer sowie von Julia Zeschky, Olivia Meinhart, Johanna Rauh und Jürgen Schmidt.

Als Schiedsrichter leiten die vier nicht nur die Partien der elf Mannschaften vom Bundesligisten HC Erlangen, HC Sulzbach-Rosenberg und TV Lauf. Sie erweisen sich, wann immer nötig, als geduldige „Erklär-Bären“ in Sachen Handballregeln und bringen den Jungen und Mädchen dabei auch schon mal bei, dass es ein „Doppeldribbling“ ist, wenn sie den Ball festhalten, mit ihm ein paar Schritte gehen und dann munter weiter dribbeln, oder zeigen ihnen zum x-ten Mal, wo der Wurfkreis beginnt.

Zwischen ihren Begegnungen flitzen die Handballer von übermorgen nach Herzenslust auf der sogenannten „Spielwiese“ zwischen den beiden Feldern herum – springen von Kästen auf die Weichbodenmatten oder spielen „Fangerlenz“. Dieser Bewegungsparcours ist ebenso nicht wegzudenken bei den Miniturnieren wie das Zusammenkommen aller Spieler nach dem Schlusspfiff.

Da reihen sich die kleinen Sportler brav gegenüber auf, lassen sich vom Schiedsrichter das Ergebnis sagen und machen den „Sportlergruß“: Neben dem Spaß an der Bewegung ist bei den jungen Handballern auch die Fairness ein Teil der „Ausbildung“. Und dazu gehört eben auch, seinem Gegner nach dem Spiel die Hand zu schütteln.

N-Land Klaus Porta
Klaus Porta