Vorschau auf Fußballspieltag

FC Reichenschwand erwartet Defensivkünstler

PEGNITZGRUND – Indirekt greifen die Kicker des FC Hersbruck noch einmal in den Abstiegskampf der Bezirksliga ein. Sie sind diesmal zu Gast beim SV Tennenlohe, der noch um den Klassenerhalt kämpft. Die Hinterbänkler Diepersdorf, FC Ottensoos und SV Schwaig hoffen auf Schützenhilfe des „Club“.

SV Tennenlohe- FC Hersbruck
Die Gastgeber sind das schlechteste Rückrundenteam. Zum Vergleich: Hersbruck belegt in dieser Wertung den vierten Rang. Allerdings stellt sich die Frage, ob die Trainer Robert Bohner und Stefan Erhardt ihre beste Elf aufstellen oder lieber Leuten aus der zweiten Reihe eine Chance geben. Bei einem Dreier hätte der FC Hersbruck die Chance, am Tabellennachbarn SK Lauf vorbeizuziehen.

Die Reichenschwander erwarten am Sonntag hohen Besuch. Denn Gegner TSV Kirchehrenbach steht an der Spitze der Kreisliga. Unter ganz anderen Zeichen muss der SC Rupprechtstegen zum SK Lauf II. Für das Schlusslicht zählt nur ein Sieg.

Reichenschwand – K’ehrenbach
Der Gast hat heuer zehn Partien bestritten. Achtmal gingen die Kirchehrenbacher als Gewinner vom Platz, zweimal gab es ein Unentschieden. Herzstück des Erfolges beim Tabellenführer ist die exzellente Defensive. Im Saisonverlauf kassierte die TSV-Abwehr deutlich weniger als einen Treffer pro Spiel.

SK Lauf II – SC Rupprechtstegen
Rupprechtstegen befindet sich spätestens seit dem 1:2 in Osternohe am letzten Mittwoch mit dem Rücken zur Wand. Dem sturmschwachen Team fehlen sechs Punkte zum rettenden Ufer. Die Platzherren können es dagegen ruhig angehen lassen. In der Tabelle geht weder nach oben noch nach unten noch viel.

Falls der FC Hersbruck II dem Abstieg aus der Kreisklasse 4 entgehen will, braucht die Reserve beim SV Henfenfeld einen Dreier. In der Vorrunde siegte der SVH durch einen Strafstoß in der 92. Minute mit 4:3.

Von der Papierform her ist das Match zwischen Weißenbrunn und dem FC Schnaittach das Topspiel. Die Gäste sind aber schon Meister und planen schon für die Kreisliga. Die SG Am Lichtenstein ist voll gefordert. Denn Kontrahent TSV Lauf mit Trainer Armin Kupfer mischt um den zweiten Platz mit.

Die Sittenbachtaler würden sich über Hilfe der Pommelsbrunn-Hohenstädter Kombination freuen. Sie haben gegen die SpVgg Neunkirchen die leichtere Aufgabe. Der SV Neuhaus sollte die nächsten drei Zähler einfahren. Schließlich trägt Kontrahent Hüttenbach II die Rote Laterne. Leinburg darf sich im Rennen um Rang zwei gegen Schwaig II keinen Ausrutscher leisten. Bei den Vergleichen in Röthenbach und Schönberg treffen Teams mit zweistelligen Tabellenplätzen aufeinander.

Die Kicker der SpVgg Weigendorf/Hartmannshofer SV dürfen den Meisterschaftssekt kalt stellen. Dem Team reicht am Hellberg gegen den SV Vorra ein Punkt zum Titel der A-Klasse 6.

Sollte Verfolger SV Offenhausen den TSV Velden nicht bezwingen, dann kann der Spitzenreiter sogar verlieren und die Feier steigt trotzdem. Spannender ist die Situation am Tabellenende. Die einfachste Aufgabe hat Rupprechtstegen II/Alfalter/Hartenstein beim Schlusslicht Weißenbrunn II.

Neuhaus II und Eschenbach empfangen mit der SG Alfeld/Förrenbach und der Diepersdorfer Reserve Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte. Die Altensittenbacher fahren zum SV Plech, der sich zuletzt 0:9 blamiert hat. Nur statistischen Wert hat das Derby zwischen dem SV Henfenfeld II und der Ottensooser Zweiten.

N-Land Jürgen Ruppert
Jürgen Ruppert