FC spielt unentschieden gegen Nürnberg-Fürth

FC Hersbruck im Schongang

Der FC Hersbruck schonte seine Spieler für die bevorstehende Relegation; auch Alexander Brüx (links) war beim 0:0 gegen Absteiger SG 1883 Nürnberg-Fürth nur 45 Minuten auf dem Platz. | Foto: M. Keilholz2018/05/FCH-Bruex1872.jpeg

PEGNITZGRUND – Im bedeutungslosen letzten Punktspiel gab es zwischen Vizemeister 1. FC Hersbruck, der sich erkennbar für die anstehende Relegation schonte, und Absteiger SG 1883 Nürnberg/Fürth ein torloses Remis. Der SK Lauf teilte sich mit dem FC Kalchreuth mit 1:1 ebenfalls die Punkte. Ein erfolgreicher Abschluss gelang dem SV Schwaig, der Meister FC Herzogenaurach 5:4 niederrang, und der SpVgg Hüttenbach. Bei ihrem 4:1-Sieg gegen Türkspor Nürnberg zeichnete sich der erfolgreichste Torjäger der Bezirksliga, Matthias Gruner, nochmals als dreifacher Torschütze aus und erhöhte sein Trefferkonto auf 38. Der ASV Pegnitz, vor Jahresfrist erst aus der Landesliga abgestiegen, verabschiedete sich mit einer 0:6-Heimpleite gegen Weisendorf in die Kreisliga.

FC Hersbruck – SG Nbg.-Fürth 0:0
Im letzten Rundenspiel vor der Relegation empfing der Club die SG Nürnberg-Fürth, die seit dem vergangenen Wochenende als vierter Absteiger feststand. Aufgrund der Bedeutungslosigkeit der Partie schonte man den einen oder anderen Akteur nach dem Mammutprogramm der letzten Wochen. Angesichts der Ausgangslage boten die Mannschaften eine gefällige und ausgesprochen faire Partie, in der beide Teams eine Vielzahl von Gelegenheiten hatten. Bereits in der zweiten Minute konnte SG-Oldie Hür erst im letzten Moment noch am Abschluss gehindert werden.

Das erste Ausrufezeichen der Gastgeber setzte Brüx, der allerdings nur den Querbalken traf. Auch in der Folge eröffneten sich beiden Seiten gute Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Letztlich wechselte man aber dennoch torlos die Seiten. Auch im zweiten Abschnitt bekamen die Zuschauer ein munteres Fußballspiel, frei von jeglichen Zwängen, geboten. Auch wenn die Gäste in Sachen Torgelegenheiten jetzt deutlich im Hintertreffen lagen, da Hersbruck ein deutliches Plus in Sachen Hochkaräter zu verzeichnen hatte. Man scheiterte aber des Öfteren an Keeper Jenus. Gegen einen sehenswerten Versuch von J. Schneider wäre aber auch er machtlos gewesen, wenn nicht erneut das Aluminium für die SG gerettet hätte.

Der Club fiebert nun dem Relegationsauftakt am Donnerstag gegen den SV Etzenricht entgegen. Am Ende wird ergebnisunabhängig eine herausragende Teamleistung stehen. Beste Abwehr, erfolgreichstes Auswärtsteam, beste Rückrundenmannschaft, die wenigsten Niederlagen … das spricht für sich. Der Relegant der Vorsaison muss dagegen den bitteren Gang in die Kreisliga antreten. Neben dem zweiten Platz des FC sicherlich die größte Überraschung der Saison. Die SG war die einzige Mannschaft, gegen die Hersbruck in dieser Saison nicht gewinnen konnte. Der Absteiger scheiterte aber letztlich wohl an seiner mageren Torausbeute.

SR: Peter Frank (SC Uttenreuth).
FC Hersbruck: Maurizio 
Schneider, Hermann, Günther, Julian Schneider, Weidinger, 
Brüx (46. Herrmann), Dill, 
Sebastian Erhardt (46. Bongers), Mertel (46. Geng), Ertel, Schimpfhauser.

N-Land Hersbrucker Zeitung
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