Hersbrucker bei FIS-Masters-Cup

Dritter Sieg für Herger

Schon früh in Topform: Beim FIS-Weltcuprennen in Schladming war Johannes Herger im Riesenslalom erneut Schnellster seiner Altersklasse – sein mittlerweile dritter Triumph im Masters Cup. | Foto: privat2017/12/8658629.jpeg

SCHLADMIMG – Einen perfekten Einstand in die neue Saison des Masters Cup hat Skirennläufer Johannes Herger gefeiert. Beim ersten FIS-Weltcuprennen für Senioren in Schladming gewann der Hersbrucker in seiner Altersklasse den Riesenslalom und musste sich im Spezialslalom nur um einen Wimpernschlag geschlagen geben.

Mit einem mehr als deutlichen Vorsprung von 2,19 Sekunden entschied der 32-Jährige in 57,98 Sekunden den Riesenslalom der Altersklasse 31 bis 34 Jahre souverän zu seinen Gunsten. Und das, obwohl er sich wie bei den Masters Cup-Rennen üblich als einer der letzten der 75 Teilnehmer aus dem Starthäuschen in dem im oberen Teil extrem steilen Hang am Hauser Kaibling stürzte.

Die Piste war zu diesem Zeitpunkt schon in einem ziemlich schlechtem Zustand, der leichte Schneefall und diffuses Licht sorgten zusätzlich für erschwerte Bedingungen. „Eine sagenhafte Leistung“, schwärmte denn auch Hergers Vater Wolfgang nach dem inzwischen dritten Sieg seines Filius im Masters Cup.

Rang neun in Gesamtwertung

In der Gesamtwertung des Riesentorlaufes reichte es für Johannes Herger dieses Mal „nur“ zu Rang neun – weil die vorderen Plätze beinahe ausnahmslos an die Starter der AK 50 – 54 gingen, die als erste auf eine da noch frische Piste durften. Der Gesamtsieg ging in sensationellen 53,66 Sekunden an den österreichischen Lokalmatador und mehrfachen Senioren-Weltmeister Otto Unterkofler.

Im Spezialslalom verpasste der für den DAV Hersbruck startende Johannes Herger den möglichen Doppeltriumph dann um die Winzigkeit einer Zehntelsekunde. Im ersten Durchgang hatte der amtierende Deutsche Seniorenmeister in dieser Disziplin mit 38,38 Sekunden die Führung in seiner Altersklasse übernommen.

Doch im zweiten Lauf gelang Jakub Gajemski-Glodek aus Polen ein wahrer Traumlauf. Der bis vor ein paar Jahren noch im Europacup aktive Slalomspezialist schob sich noch hauchdünn am Hersbrucker vorbei – der mit 36,40 Sekunden erneut eine Topzeit hinlegte. Im Gesamtklassement wurde Herger damit Sechster.c

N-Land Klaus Porta
Klaus Porta