Abschlussfest der Gewo-Challenge

Das Miteinander zählt

Sport und Spaß wurden beim Altensittenbacher Inklusions-Fußballturnier groß geschrieben. | Foto: J. Ruppert2018/05/Gewo2.jpeg

ALTENSITTENBACH – Mit einem großen Sportfest ist die Gewo-Challenge 2018 zu Ende gegangen. Hunderte von Aktiven und Besuchern tummelten sich auf dem Altensittenbacher Sportgelände. Landtagsabgeordneter Norbert Dünkel vom Veranstalter Lebenshilfe Nürnberger Land betonte den Hauptcharakter der Aktion: das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung.

Gewo ist ganz einfach die Kurzform aus Gesundheit und Wohlbefinden. Projektleiter Anargiros Tsopouridis freute sich, dass sich seine Idee mit den „inklusiven Strecken“ zu einem Riesenerfolg entwickelte: Jede Distanz, die Sportler mit und ohne Handicap zu Fuß, per Drahtesel oder mit dem Rolli gemeinsam innerhalb der beiden Aktionswochen zurückgelegt haben, durfte an ihn gemeldet werden. Er bekam Zuschriften aus New York, Mallorca bis Kreta.

Zusammengerechnet ergaben diese Touren der Begegnung fast 31.000 gefahrene, gelaufene und geradelte Kilometer. Es beteiligten sich Schulen, das Racing Team Hersbruck, das MTP, Hand-in-Hand Hersbruck und viele mehr – nicht zuletzt dank einer großen Mund-zu-Mund-Propaganda. Alle Teilnehmer müssten durch ihr Engagement laut Anargiros Tsopouridis zusammen rund 200 Kilogramm abgenommen haben.

Fußballturnier als Höhepunkt

Höhepunkt des Abschlusstages in Altensittenbach war ein Inklusions-Fußballturnier. Fast 80 Kicker aus elf Nationen machten den Wettbewerb zu einem großen Ereignis, auch was die Integration von Flüchtlingen anbelangt. Auf zwei Kleinfeldern jagten acht Teams dem runden Leder nach. Im Endspiel behielt das Haus Weiher gegen die Mannschaft „Hoffnung“ die Oberhand. Es folgten die Lebenshilfe, International, der SV Altensittenbach, Gewo, die Stadt Hersbruck mit etlichen Afghanen und Inklusionsfußballer.

Während die Kicker spielten, durften Zuschauer und Fans die Mitmachangebote testen und anschauen. Bei der Fußball-Schuss-Geschwindigkeitsmessung erreichte der Beste 98 Stundenkilometer. Weitere Programmpunkte waren eine Show mit dem Fitnessgerät „Smovey“, Line Dance der Damen vom FC Reichenschwand, Trommeln auf Gymnastikbällen, „Schattentrommeln“ (Pounding), eine Hüpfburg für die Kleinen, Tennis zum Ausprobieren und Radfahren.

Die von der Aktion Mensch geförderte Inklusionsband „Die Schmetterlinge“ der Lebenshilfe sorgte mit einer bunten Mischung aus eigenen Songs und bekannten Hits für beste musikalische Unterhaltung.

N-Land Jürgen Ruppert
Jürgen Ruppert