Tri-Team Frankenalb in Bayernliga auf Rang fünf

Bayerns bester Aufsteiger

Mit einer ausgezeichneten Teamleistung sicherte sich das Tri-Team Frankenalb Rang fünf in der Bayernliga. Unser Bild zeigt Josef Schöberl, Julian Hegel und Michael Kraus (v. links) kurz vor der zweiten Wechselzone. | Foto: privat2017/08/8320133.jpeg

REGENSBURG – Nach einer starken Vorstellung beim Mannschaftswettkampf in Regensburg haben die Triathleten des Tri-Teams Frankenalb die Saison der Bayernliga als sehr gute Fünfte abgeschlossen. Die „Zweite“ beendete ihre Wettkampfserie in der Landesliga Nord auf Rang elf.

Bei Bayernliga-Teamwettkämpfen mit Massenstart ist Windschattenfahren erlaubt, allerdings ist nur die Zeit des jeweils Dritten einer Mannschaft entscheidend für die Tagesplatzierung. Der Reiz dieses Formats liegt in der Teamtaktik und -arbeit, die unter anderem darin besteht, sich gegenseitig zu schieben und zu ziehen.

Für das Tri-Team Frankenalb gingen Julian Hegel, Michael Kraus, Andreas Maier und Josef Schöberl an den Start, die im Training ähnliche Schwimmleistungen vorweisen. Deshalb wollten sich die Athleten gleich am ersten Anstieg auf der Radstrecke finden und sich danach die Tempoarbeit teilen. Kraus, Maier und Schöberl gelang dies auch und sie fanden sich in einer Radgruppe mit zirka 20 Konkurrenten wieder, die aber bald durch mehrere Attacken an den Anstiegen in kleinere Gruppen zerfiel.

Auf der Jagd nach Hegel, der eine Gruppe weiter vorne erwischt hatte, ging Maier verloren und fuhr seinen Teamkameraden in einer Gruppe mit rund 200 Metern Abstand hinterher. Hegel, Kraus und Schöberl kamen zusammen in die zweite Wechselzone, Maier folgte zirka 15 Sekunden später. Er hatte sich allerdings beim Radfahren taktisch geschont, lief so die Lücke zu seinen Teamkollegen sehr flott zu und versuchte mit Kraus und Hegel noch Plätze gutzumachen.

Im Schlusssprint unterlagen die Hersbrucker dann jedoch dem neuen Bayernligameister Tristar Regensburg II und kamen – auch dank der Disqualifikation eines anderen Teams – auf Platz sieben der Tageswertung. Als Fünfter des Schlussklassements der Bayernliga sicherte sich das Tri-Team damit den (inoffiziellen) Titel des besten Aufsteigers. Damit durchaus zufrieden, wollen die heimischen Athleten in der nächsten Saison nach eigener Aussage „nicht mehr nur unter dem Radar segeln, sondern auch in den Tageswertungen auf uns aufmerksam machen“.

Die zweite Mannschaft hatte zeitgleich in Kitzingen eine Sprintdistanz ohne Windschattenfreigabe vor sich. Ziel dabei war, lediglich das erforderliche Dreierteam ins Ziel zu bringen, weil einige krankheitsbedingte Ausfälle zu verkraften waren. Am Ende musste sich die „Zweite“ im Tagesergebnis zwar mit Rang 15 zufrieden geben, schloss die Landesliga Nord damit aber als Elfter ab und blickt auf eine spannende Saison mit vielen neuen Erfahrungen zurück.
Annika Böhmer ging in Kitzingen in der offenen Wertung an den Start und sicherte sich in einem starken Starterfeld den 23. Platz bei den Damen.

N-Land Hersbrucker Zeitung
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