C- und B-Jugend in der BOL

Aufstieg für Handballnachwuchs

Kein Halten gab es für die C-Jugend des HC Hersbruck – wie hier Sebastian Röhrl – gegen Herzogenaurach. | Foto: A. Pitsch2017/05/8123527.jpeg

HERSBRUCK – Einige Zeit nach Ende der Handball-Saison steht nun endlich fest: Die männliche C-Jugend wie die B-Jugendlichen des HC Hersbruck sind aufgestiegen. Sie setzten sich in den Qualifikationsturnieren durch.

In der heimischen Halle bestritt die männliche C-Jugend ihr zweites Qualifikationsturnier für die Ü-Bezirksoberliga und traf auf den TS Herzogenaurach. Die Jungs waren vom Anpfiff weg hellwach und warfen, gestützt auf eine überragende Abwehrleistung, eine 9:0- Pausenführung heraus. Auch in der zweiten Halbzeit wurde die Konzentration hoch gehalten, so dass durch ein sehr variables Angriffsspiel das Endergebnis auf 16:0 hochgeschraubt wurde.

Mit Selbstbewusstsein ging es in die zweite Partie gegen die JSG Fürther Land II. Auch hier dominierte die Abwehr des HC Hersbruck die Begegnung (9:0). In Halbzeit zwei wurde die Konzentration im Angriff beibehalten, während in der Abwehrarbeit etwas nachlässiger agiert wurde. Das Spiel wurde beim Stand 23:8 abgepfiffen.

Nächster Gegner war die SpV Mögeldorf, die wieder auf eine hoch engagierte Heimelf traf. Mit schnellem variablen Angriffsspiel und einer zupackenden, aber jederzeit fairen Abwehrarbeit ging es mit 8:0 in die Halbzeit. Die Partie endete mit 18:0. Zuletzt mussten die Jungs gegen den bis dahin ungeschlagenen HSC 2000 Coburg II um den Gruppensieg und damit die direkte Qualifikation für die ÜBOL kämpfen. Coburg erwies sich als der erwartet schwere Gegner (4:4).  Mit dem Schlusspfiff stand ein vielumjubelter 13:8-Sieg fest.

Ebenfalls daheim trat die männliche B-Jugend in der zweiten Qualifikationsrunde an. Die erste Partie des Tages bestritten die Jungs gegen die JSG Amberg/Sulzbach. Von Beginn an boten beide Teams sehr ansehnlichen Handball. Die erste Hälfte verlief ausgeglichen (7:6). Erst Mitte der zweiten Hälfte leistete sich die Spielgemeinschaft technische Fehler, die von den jungen HClern genutzt wurden (15:12). Im Anschluss wechselten sich die Torschützen wieder ab bis zum Endergebnis von 17:15 für Hersbruck.

Frühe Glückwünsche
Auch der TSV Lohr sollte sich schnell als „schwerer Brocken“ erweisen. Zur Halbzeit lagen die HC-Jungs mit 5:7 in Front und konnten diesen zwei Tore-Vorsprung bis zum Schlusspfiff halten. Für das 13:11 sorgten Sebastian Röhrl (1), Alexander Kiesner (3), Max Mai (3), Bernd Kiesner (3), Paul Mai (2) und Lucas Sandrock (1). Ungewöhnlich waren die Glückwünsche der anderen Trainer zum Turniersieg bereits nach dem zweiten Spiel.

Die SpVgg Mögeldorf wurde förmlich überrannt. Zum Spielende stand ein 16:3 auf der Anzeigetafel. Der letzte Gegner des Tages kam aus Giebelstadt und so richtig gefordert wurden die HC-Jungs nicht. Zum Pausenpfiff lag man mit 9:5 vorne und erhöhte bis zum Schlusspfiff auf 15:7.

Die männliche A-Jugend hat weiterhin die Chance, in die Landesliga aufzusteigen. Gegen Amberg/Sulzbach entwickelte sich ein sehr intensives, kampfstarkes Handballspiel mit hohem Tempo. Der HC verhinderte immer wieder Wurfchancen der schnellen und wendigen Oberpfälzer. Auch im Angriff führte Spielmacher Oscar Dannhäuser sein Team mit schönem Spielaufbau immer wieder zu guten Chancen (8:8).

Einbruch gegen Ende
Das Spiel ging hin und her, bis beim 13:12 für Amberg der Knoten des HC-Nachwuchses platzte: Die Jungs nahmen die Dynamik der Abwehrarbeit nun auch in den Angriff mit. Die Folge war ein wahrer Sturmlauf, der die Gastgeber aus der eigenen Halle fegte (20:14). Zwei im Überschwang vergebene Chancen des HC und ein Gegentreffer waren nur Kosmetik (20:15).

Die körperlich enorm starken Rückraumakteure des HV Oberviechtach machten der HC-Abwehr enorm zu schaffen. Dennoch gewannen Moritz Meier und Co. bis zur 47. Minute die Oberhand – sowohl optisch als auch im Ergebnis (19:18). Doch vergebene Chancen und kämpfende Oberviechtacher drehten die Begegnung noch (19:20).

N-Land Hersbrucker Zeitung
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