Saisonstart für Egelseer

Triathlon im Heiligen Land

Unser Foto zeigt Johannes Egelseer (rechts) kurz vor dem Wechsel vom Rad in die Laufschuhe, während sich der Großteil der Athleten noch auf dem Hinweg zum Wendepunkt in der Negev-Wüste befand. | Foto: privat2018/02/8761224.jpg

EILAT – Einen sehr frühen, aber dennoch erfolgreichen Saisonstart in das neue Triathlonjahr hat der Henfenfelder Johannes Egelseer beim „Israman“ in Eilat am Roten Meer absolviert. Unter 500 Teilnehmern belegte er den achten Gesamtrang und nahm zudem noch die Trophäe für den Sieg in seiner Altersklasse 35 bis 39 Jahre mit nach Hause.

Davor standen jedoch knapp über fünf Stunden (5:04,25) harte Arbeit, wovon 1,9 Kilometer Schwimmen im Roten Meer noch der angenehmste Teil waren. Danach ging es auf dem Rad hinaus in die Negev-Wüste, gespickt mit etlichen langen Anstiegen und Winden, die den berüchtigten Böen beim legendären „Ironman“ auf Hawaii in nichts nachstanden.

Auf 92 Kilometern überwanden die Starter 1700 Höhenmeter, also bereits deutlich mehr als beispielsweise beim „Challenge Roth“ auf der doppelten Distanz. „Der Eindruck der Wüste war gigantisch. Noch verstärkt dadurch, dass ich teilweise weder vor noch hinter mir andere Athleten sehen konnte“, sagte Egelseer, der bereits mit einer Top-Ten-Platzierung vom Rad stieg.

Beim abschließenden Laufen über 21 Kilometer ließ er sich diese dann nicht mehr nehmen, auch wenn sich die Beine nach 800 Metern „Abstieg“ auf den ersten zwölf Kilometern schon nahe an der Belastungsgrenze bewegten.

N-Land Hersbrucker Zeitung
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