„Stollenweg“ für Wanderer gesperrt

Sicherungsmaßnahmen am Happurger Doggerstollen laufen

Wanderer aufgepasst: Der „Stollenwerg“ oberhalb des Stausees ist wegen der Vorbereitung auf Sicherungsarbeiten am Doggerstollen bis auf weiteres gesperrt. Die „Umleitung“ führt über die unterhalb gelegenen Forstwege, auch das „steinerne Gassl“ ist weiter benutzbar. | Foto: Staatliches Bauamt2018/05/2018-05-23_Happurg_Uebersichtskarte.jpg

HAPPURG – Die Vorbereitung für die Sicherungsmaßnahmen an den Doggerstollen laufen. Deshalb ist der „Stollenweg“ ab dem Portal beim Stollen F bis auf weiteres für Wanderer gesperrt. Am 4. Juli lädt das Staatliche Bauamt Nürnberg zu einem Infoabend in die Mittelschule Happurg ein.

Die Sicherungsmaßnahmen am Doggerstollen Happurg führt die Firma Max Bögl aus. Die vorbereitenden Arbeiten sind vor kurzem angelaufen und dauern mindestens sechs Wochen. Etwa Mitte Juli beginnen dann die eigentlichen Sicherungsmaßnahmen, bei denen die Stollen A, B und C verfüllt werden sollen. Das Staatliche Bauamt wird dazu am Mittwoch, 4. Juli, um 18.30 Uhr in der Aula der Happurger Mittelschule eine öffentliche Informationsveranstaltung für interessierte Bürger und Anlieger durchführen. Die Fertigstellung der Maßnahme ist bis Mitte Dezember 2018 geplant.

Am südöstlichen Ende des Stausees Richtung Förrenbach entsteht derzeit die sogenannte Baustelleneinrichtungsfläche. Anschließend folgen Erdarbeiten und die Verlegung von Leitungen und Leerrohren für die Baustellenlogistik. Dazu muss der Stollenweg ab dem Portal beim Stollen F für Wanderer gesperrt werden.

In Kürze wird eine Umleitungsbeschilderung für die Wanderer vor Ort aufgestellt. Ab dem Café Ruff kann das Stollenportal als Sackgasse weiterhin erreicht werden. Die Wanderer in Richtung Hohler Fels können die Umleitung über Forstwege nutzen, die sich unterhalb des „Stollenweges“ befinden (siehe Karte). Der Wanderweg am „steinernen Gassl“ ist durchgängig begehbar.

Das Staatliche Bauamt Nürnberg bittet alle Wanderer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit und um zwingende Beachtung der Sperrungen. Aufgrund des Steilhanges und der äußerst beengten Platzverhältnisse würden sie bei Nichtbeachtung sowohl sich als auch die Arbeiter auf der Baustelle gefährden.

N-Land Hersbrucker Zeitung
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