Happurger Kindertagesstätte wurde 30 Jahre alt

Kita Hoslkorb feiert einen „Runden“

Landrat Armin Kroder weihte die neue Rutsche auf dem Spielplatz "offiziell" ein. | Foto: M. Münster2017/07/8251078.jpeg

HAPPURG – Die Kita am Hoslkorb wurde 30 und die neuen Außenanlagen sind fertig – das sind genug Gründe zum Feiern. Daher gab es ein großes Festprogramm mit vielen Ehrengästen und den Hauptpersonen, den Kindern. Dieses startete mit einem Familien-Gottesdienst in der Happurger St. Georgskirche.

Pfarrer Gottfried Kaeppel wertete den Start des Festes mit einem Familiengottesdienst als Zeichen der Dankbarkeit für Gottes Beistand in den vergangenen Jahren. Neben Vorträgen des Chores „Cantiamo“ sowie der „Kirchenspatzen“ gestalteten auch die Kinder das Programm mit. Pfarrer 
Kaeppel predigte vom Gebet und seiner Wirkung. Ein langer Zug, bestehend aus Posaunenchor, Geistlichen der evangelischen und katholischen Gemeinde, den Kindern mit ihren Erzieherinnen und allen weiteren Gottesdienstbesuchern, begab sich anschließend zur Kita.

Dort eröffnete Bürgermeister Bernd Bogner den Reigen der Reden. Er erinnerte an den langwierigen Beratungs- und Entscheidungsprozess beim Bau des Kindergartens. Es seien wohl 15 Jahre von der Planung bis zur Realisierung nötig gewesen. Den verstorbenen Pfarrer Wolfram Schiffner sowie Altlandrat Helmut Reich nannte er die Triebfedern. Er freute sich, dass trotz öffentlicher Ausschreibung eine heimische Firma mit der Gestaltung der Außenanlagen beauftragt werden konnte. Diese kostete rund 200 000 Euro, 91 000 Euro gibt es als Zuschuss.

Landrat Armin Kroder forderte einen ordentlichen Applaus für die braven Kinder, er habe deren Disziplin schon in der Kirche bewundert. Er freute sich über die „große“ Lösung bei der Gestaltung der Außenanlagen und befand sie als schön und funktionell. Landrat und Bürgermeister weihten das Außengelände mit einem Test der neuen Rutsche ein.

Der Posaunenchor sorgte für die musikalische Umrahmung der Feier. Diakon Markus Weinländer lobte die Wertevermittlung in der Kita und hatte ein Tau-Kreuz als Geschenk mitgebracht. Pfarrer
 Kaeppel war stolz auf die Neugestaltung der Außenanlagen und meinte: „Ein besseres Geschenk hätte es zum Jubiläum nicht geben können.“
Ein besonderer Dank ging allerdings noch an Herbert Biere, der den Kindern für die Dauer der Bauarbeiten das Nachbargrundstück zur Verfügung gestellt hatte.

Dann hatten endlich die Kinder ihren großen Auftritt. Das Motto für das Fest lautete genau wie vor 30 Jahren „Bauernhof“. So gab es eine Gruppe, die aus dem Leben einer Kuh erzählte. Das Highlight waren die ganz Kleinen, die die Stimmen der Tiere auf dem Bauernhof nachahmten. Da gab es den schüchternen und leise krähenden Hahn, die Ente, die sich in der Lautstärke von Mal zu Mal steigerte, aber auch den Hofhund und die Katze, die von Anfang an nicht zu überhören waren.
Die musikalische Umrahmung übernahm am Nachmittag die Feuerwehrkapelle. Und auch die „Bambini“ der Happurger Faschingsfreunde kamen, um ihren „Dornröschentanz“ aufzuführen.

N-Land Marita Münster
Marita Münster