Siebter Rang bei Weltmeisterschaft in England

Hannes Janker aus Röthenbach ist bester Deutscher bei Kart-WM

So liebt es Hannes Janker: Der Röthenbacher Kart-Pilot vorne, seine Konkurrenten weit dahinter. | Foto: Privat2017/09/Kart-Hannes-Janker-England-Rennen.jpg

BRANDON/RÖTHENBACH — Kartpilot Hannes Janker mischt einmal mehr in der Weltelite mit. Bei der Weltmeisterschaft im englischen Brandon erreichte der CRG-Werksfahrer Rang sieben und war damit der beste Deutsche.

Seine insgesamt sehr positive internationale Saison wollte Hannes Janker am Wochenende erfolgreich abrunden. Der CRG-Werksfahrer reiste dafür auf den PFI International Circuit nach England und kämpfte dort um die Weltmeisterschaft. Letztlich durfte er sich als bester Deutscher über einen starken siebten Rang freuen.

Hannes Janker traf sich in Brandon mit 90 weiteren OK-Fahrern zum Kräftemessen auf der anspruchsvollen Piste in England: „Die Konkurrenz ist ziemlich groß, die Qualität im Teilnehmerfeld sehr hoch“, so Janker im Vorfeld. Aber der Röthenbacher war zuversichtlich, an die bisher gezeigten Leistungen anknüpfen zu können, um vorne mitzumischen. Im Qualifying wollte er dafür den Grundstein legen. Doch hier lief für den Deutschen nicht alles nach Plan. Am Ende musste er sich mit Platz 36 zufrieden geben – zu wenig für die Ansprüche des Senior-Piloten.

Bisher gehörte Hannes Janker in dieser Saison durchweg zu den besten OK-Piloten. Das unterstrich er abermals in den sich anschließenden Heats. Nach den Plätzen acht und zehn schob er sich im dritten Heat auf Position sieben vor und hatte seine Konstanz an diesem Wochenende gefunden. Denn auch in den beiden finalen Vorläufen blieb Janker in diesen Regionen; wurde Achter beziehungsweise Siebter. Somit ging es für ihn dann von der 15. Startposition aus in das große Finale.

Hierfür nahm sich der 20 Jahre alte Rennfahrer noch einmal einiges vor: „Ich habe jetzt in meinen Rhythmus gefunden, mein Setup an die Rennstrecke noch besser angepasst“, so Janker vor dem Start. Die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Lauf waren auf jeden Fall gegeben.

Und tatsächlich: Mit jeder Runde wurde Hannes Janker stärker und überholte einen Konkurrenten nach dem anderen. Schluss mit der Aufholjagd war dann erst auf dem siebten Platz – Hannes Janker konnte zufrieden sein: „Das ist ein super Resultat für mich und das Team. Nach dem nicht perfekten Qualifying ging es immer weiter nach vorne. Nun bester Deutscher und bester CRG-Fahrer zu sein, ist eine Bestätigung für unsere harte Arbeit“, sagte Janker abschließend und dankte seinem Team und dem Mechaniker.

N-Land Pegnitz-Zeitung
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