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Kirchweih im Röthenbacher Stadtteil

Haimendorf schlägt keinen Kirchweihbaum, es pflanzt einen

Zur Haimendorfer Kirchweih wurde ein Baum gepflanzt statt einer gefällt. | Foto: Brinek2018/07/kirchweih-haimendorf-baumpflanzung.jpg

HAIMENDORF — Die Haimendorfer Kirchweih fand in diesem Jahr zum ersten Mal auf dem neu gestalteten Platz vor dem Feuerwehrhaus in der Dorfmitte statt.

Ortssprecher Helmut Schmidt wies darauf hin, dass hier alle erforderlichen Anschlüsse vorhanden seien. Außerdem lade der Ort ohnehin zum Verweilen ein. Ausrichter der Haimendorfer Kirchweih war wieder die Freiwillige Feuerwehr, die die Gästebewirtung übernahm und für den Auf- und Abbau sorgte.

Die Aktiven hatten ein Zelt aufgestellt und den Bereich im Freien vor dem Feuerwehrhaus mit Biertischgarnituren bestückt. In Haimendorf wurde auch in diesem Jahr noch vor der eigentlichen Eröffnung zum zweiten Mal ein „Kirchweihbaum“ gepflanzt, nachdem im Vorjahr erstmals mit der Tradition des Kirchweihbaumschlagens gebrochen wurde. Mit Schaufel und Wasserschlauch machten sich die Ehrengäste mit Bürgermeister Klaus Hacker, der stellvertretenden Landrätin Cornelia Trinkl und dem zweiten Bürgermeister Wolfgang Gottschalk ans Werk. Heuer wurde eine kleinkronige Esche („Raywood“) auf dem Kinderspielplatz schräg gegenüber des neuen Dorfplatzes eingesetzt. Aufgrund der extremen Trockenheit war danach reichliches Wässern angesagt.

Zurück im Festzelt, eröffnete Hacker die gemütliche Haimendorfer Kirchweih mit dem Anzapfen des ersten Fasses. Er bedankte sich bei den Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr für ihren Einsatz bei der Durchführung. „In Haimendorf stimmt noch die Gemeinschaft, alle ziehen an einem Strang, um ihre Kirchweih zu stemmen – und das ist großartig“, lobte der Bürgermeister zum Schluss.

N-Land Hans Brinek
Hans Brinek