Vorschau Kreisliga Nürnberg

TSV Fischbach: Keinen Bock auf „netter Verlierer“

Alleine vor dem Torwart – normalerweise ein todsicheres Ding für Karpfen-Knipser Olly Lahr. Aber im Hinspiel gegen Gutenstetten sollte ihm wie auch seinen Kollegen nicht allzu viel gelingen. | Foto: kk2018/03/DSC_1919-1.jpg

FISCHBACH – Beim TSV Fischbach haben sie so eine Vorahnung, was sie am Ostersamstag erwarten könnte. „Die Vorzeichen sprechen nicht dafür, dass wir hoch gewinnen werden“, unkt Comeback-Coach Manuel Bergmüller.

Sein gebremster Optimismus hat Gründe und einer davon ist sicher der Gegner. Der SV Gutenstetten-Steinachgrund, von manchen scherzhaft auch als „SV Geldstetten“ bezeichnet, ist nicht nur Liga-Krösus, sondern mit elf Punkten Vorsprung auch der unumstrittene Spitzenreiter der Kreisliga Nürnberg. Dazu kommt, dass die Karpfen sicher nicht in Bestbesetzung beim Tabellenführer antreten können.

Personelle Probleme

Alles zusammengenommen ergibt eine sportliche Melange, die in Fischbach keine vorauseilende Euphorie auslöst. Besonders die personellen Probleme wiegen schwer. So muss Bergmüller in Gutenstetten sicher auf Josef Baum und Philipp Reif verzichten. Mit Markus Hassfürther steht ihm zudem nur ein Torhüter zur Verfügung und weitere Ausfälle könnten noch dazukommen.

Trotz all der Handicaps haben sich die Fischbacher für die Partie einiges vorgenommen. Eben nicht wie im Hinspiel wie ein Karpfen auf dem Teller zu warten, um vom Primus erneut sauber aufgespießt und zerlegt zu werden, sondern diesmal wollen sich die TSV-Jungs wehren.

Ob das am Ende am Samstag für einen Punkt oder mehr reicht, wird sich zeigen. Wichtig ist Bergmüller aber vor allem zweierlei: „Wir wollen es diesmal besser als in der Hinrunde machen. Und wir wollen diesmal auf jeden Fall kein sympathischer Verlierer mehr sein.“

N-Land Krischan Kaufmann
Krischan Kaufmann