Polizeieinsatz in der Pellergasse in Fischbach

Leichenspürhunde suchen nach Heidi D.

Mordkommission, Landeskriminalamt und Bereitschaftspolizei waren gestern mit großem technischem Gerät vor Ort, um im Haus der Vermissten Heidi D. nach Hinweisen zu suchen. | Foto: Brock, privat2018/05/fischbachdannhaeuser.jpg

FISCHBACH – Wird das Rätsel um die verschwundene Postbotin Heidi D. endlich gelöst? Seit sechs Uhr am Montagmorgen ist die Polizei mit einem Großaufgebot in der Pellerstraße in Fischbach im Einsatz. Vor Ort ist auch eine Technik-Einheit, die mit einem Hochleistungs-Ultraschallgerät arbeitet, mit dem sich verborgene Gegenstände in Wänden und Böden entdecken lassen.

Die Polizei setzte auf dem Grundstück des seinerzeit von Heidi D. und ihrem Lebensgefährten bewohnten Einfamilienhaus auch Leichenspürhunde ein.
Vor drei Jahren hatte die Kripo schon einmal das Anwesen durchsucht. Zwischenzeitlich haben sich durch weiterführende Ermittlungen neue Anhaltspunkte ergeben, die Anlass für eine erneute Durchsuchung gaben.
Dabei räumten die Beamten im Laufe des Montagvormittags zahlreiche Gegenstände aus einer Garage und aus zwei Gartenlauben auf einen Lkw und transportierten sie ab.

Ultraschallgerät im Einsatz

Spezialisten der Technischen Universität München überprüften derweil das Mauerwerk des Wohnhauses mit einem Ultraschallgerät.
Heidi D. ist seit dem 13. November 2013 vermisst. An diesem Tag verließ sie nach Angaben ihres Lebensgefährten das Haus zum Joggen. Im Wohnzimmer ließ sie Handy, Schlüssel und Geldbeutel zurück. Der Fall war im Dezember vergangenen Jahres auch Thema bei der ZDF-Sendung Aktenzeichen XY ungelöst.

Die Pellergasse in Fischbach wurde von der Polizei während der Durchsuchung abgesperrt. Vor Ort waren neben Beamten der Mordkommission Nürnberg auch LKA-Beamte und Bereitschaftspolizisten.

N-Land Alex Blinten
Alex Blinten