TSV Fischbach verspielt 1:0-Führung

Immer wieder Germania

Hektik im Fischbacher Strafraum, hier kann Keeper Hassfürther klären. | Foto: kk2018/04/tsvfischbachscgermania.jpg

FISCHBACH – Acht Spiele ungeschlagen – angesichts dieser famosen Bilanz ist für Fischbachs Trainer Manuel Bergmüller trotz zwei Remis in Folge das Glas immer noch mehr als halbvoll. Das Spiel gegen Angstgegner SC Germania am Sonntag hätte der Karpfen-Dompteur jedoch trotzdem gerne gewonnen. Die Chancen, die miese Bilanz gegen die Dinc-Elf aufzupolieren waren jedenfalls da.

Kreisliga 2 Nürnberg/Frankenhöhe: TSV Fischbach – SC Germania 1:1 (1:0) – Viel hatten sich die Fischbacher für den Prestige-Kick gegen die Germanen vorgenommen. Von den letzten acht Spielen gegen den SC hatten die Karpfen sieben verloren und wollten nun endlich auch einmal wieder jubeln. Dementsprechend forsch legten sie auch los. Mit Tempo und Aggressivität schnürten sie die Gäste in der Anfangsphase in deren Hälfte ein und erarbeiteten sich immer wieder aussichtsreiche Möglichkeiten. Die beste hatte nach knapp einer Viertelstunde MaximilianZeh, der nach einem rasanten Angriff über links mustergültig in der Mitte bedient wurde, dann mit seinem Schuss aber am SC-Keeper Charly Kaufmann scheiterte. Kurz darauf sah Kaufmann dann allerdings ganz alt aus. In der 16. Minute kam Karpfen-Knipser Olly Lahr kurz hinter der Mittelinie an den Ball und der 18-Tore-Mann drückte einfach mal ab. Der SC-Schlussmann war von diesem frechen Schuss offensichtlich so überrascht, dass er nur verdutzt schaute, als der Ball im kurzen Eck einschlug.

Wenig später bat der Schiedsrichter zur Trinkpause und danach war das Fischbacher Spiel plötzlich wie abgerissen. Alles was vorher funktioniert hatte, kehrte sich nun ins Gegenteil. Ohne Tempo und zündende Ideen versuchten die Bergmüller-Mannen das Spiel zu verwalten und trieben damit ihren Coach, der anstatt wie sonst an der Seitenlinie herumzutigern das Spiel diesmal aufgrund eines Knöchelbruchs von der schattigen Auswechselbank aus verfolgen musste, beinahe in den Wahnsinn. Dennoch hätte es mit dem Sieg gegen Germania klappen können. Aber ein Torwartfehler und Germanias Marco Seinil machten diesem Vorhaben in der 65. Minute einen Strich durch die Rechnung.

N-Land Der Bote
Der Bote