TSV Fischbach schlägt Eibach 1:0

Geniestreich bringt den ersten Heimsieg

Hauptverantwortlich für den ersten Heimsieg: das Trio Maxi Zeh (l.), Olly Lahr (Mitte) und Philipp Reif. | Foto: Zink2018/04/20170930_fischbach_boxdorf_thha_0015.jpg

FISCHBACH – Acht Spiele oder umgerechnet 720 Minuten lang mussten die Fischbacher warten, dann kam endlich die Erlösung: Mit dem 1:0 gegen die DJK Eibach ist der erste Heimsieg in dieser Saison fix.

Beim neunten Versuch am vergangenen Donnerstagabend zappelte der Ball bereits nach drei Minuten im Gästenetz und an diesem knappen Vorsprung sollte sich dann auch bis zum Schluss nichts mehr ändern. Allerdings: Schön geht anders. Das muss selbst Coach Manuel Bergmüller zugeben: „Eigentlich war das nix, was wir heute abgeliefert haben.“

Vielmehr als diesen einen Geniestreich – Doppelpass, quergelegt, Tor („Das war Fußball, wie ich ihn mir vorstelle“, O-Ton Bergmüller) – hatte seine Mannschaft an diesem Tag nicht zu bieten. Dass es am Ende trotzdem zum ersten Sieg auf heimischen Geläuf reichte, lag zum einen an TSV-Tormaschine Olli Lahr, der mal wieder richtig stand und als letzter einfach den Fuß hingehalten hatte – und an der eklatanten Abschlussschwäche ihres Gegners.

„Haben unser Glück aufgebraucht“

Die Gäste brachten zwar die meiste Zeit auch nicht viel auf die Kette, vergaben aber in der 72. Minute eine sogenannte 1000-prozentige Möglichkeit, als ein DJK-Spieler nach einer Hereingabe aus kürzester Distanz den Ball über den Querbalken lupfte. „Vielleicht“, bringt Bergmüller höhere Mächte ins Spiel, „will uns da jemand etwas Gutes tun.“

Vor dem Heimspiel gegen den TSV Burgfarrnbach befürchtet der TSV-Coach allerdings, dass der großzügige Kreditrahmen, der den Karpfen seit ihrem Re-Start nach der Winterpause vom mittelfränkischen Fußballgott gewährt wurde (drei Siege in Serie), nun ausgeschöpft sein könnte: „Ich glaube, wir haben jetzt all unser Glück aufgebraucht.“

Ein bisschen was davon könnten die Fischbacher jedoch am Sonntag vielleicht noch benötigen, schließlich ist der aktuelle Tabellenzweite zu Gast. Die Truppe von Kult-Trainer Uwe Neunsinger ist im Gegensatz zu Noch-Spitzenreiter Gutenstetten ziemlich gut aus der Winterpause gekommen. Zwei Siege gegen die Verfolger SV Poppenreuth und Wacker Nürnberg (jeweils 1:0) stehen bei ihnen auf der Habenseite. Allerdings: Noch besser haben es die Gastgeber gemacht, die mit bislang drei Dreiern glänzen können.

N-Land Krischan Kaufmann
Krischan Kaufmann