Raiba-Weihnachten

SC Feucht empfängt den TSV Buch

Zwei Neue für die Mission Derbysieg

Die nächsten Neuen beim SC Feucht: Denis Damjanovic mit Benedikt Thier (Co-Trainer und Entwicklungskoordinator, Mitte) und Sahali Fatalili. | Foto: SCF2017/08/Damjanovic_Fatalili.jpg

FEUCHT – Es gibt Spiele, da geht es um mehr als nur drei Punkte. Derbys werden diese Partien um Fußballfachjargon genannt und zählen für Fans und Spieler seit jeher zu den absoluten Saisonhöhepunkten. Auf den SC Feucht wartet jetzt am Samstag so ein Highlight. Um 15 Uhr empfangen die Zeidler die Bucher Jungs zum mit Spannung erwarteten Nachbarschaftsduell im heimischen Waldstadion.

Mit dem Sieg in Baiersdorf (3:2), dem zweiten in Folge, haben die Feuchter vor dem ewig jungen Duell mit den Knoblauchsland-Kickern ordentlich Selbstbewusstsein getankt. Das werden sie allerdings auch brauchen, da die Mannschaft von Coach Thomas Adler wie eigentlich jedes Jahr zu den Aufstiegskandidaten der Landesliga Nord Ost zählt und diesen Anspruch mit drei Siegen und zwei Unentschieden in den ersten fünf Spielen auch deutlich untermauert hat. Zusammen mit Quelle Fürth zählen die drittplatzierten Bucher aktuell zu den ärgsten Verfolgern von Primus ATSV Erlangen.

SC will sich nicht verstecken

Dort, wo die Bucher schon sind, müssen die Feuchter erst noch hinkommen. Auch wenn der direkte Wiederaufstieg nicht zum offiziellen Saisonziel erklärt wurde, muss es der Anspruch eines Ex-Bayernligisten sein, oben mitzumischen. Ein Dreier gegen Buch wäre da natürlich ein Schritt in die richtige Richtung und gleichzeitig ein wichtiges Zeichen an die Konkurrenz. Deshalb will sich der SC zuhause trotz der gefährlichen Offensive der Gegner um den Ur-Bucher Udo Brehm nicht verstecken. SC-Coach Rainer Zietsch betont: „Das ist sicher ein schwieriger Gegner, aber das sind wir auch.“ Allerdings vielleicht nicht ganz so schwierig wie erhofft. Denn mal wieder muss der Feuchter Chefanweiser umbauen.

Fatih Boynügrioglu wird aufgrund der Knöchelverletzung, die er sich in der ersten Hälfte in Baiersdorf zugezogen hatte, gegen Buch ausfallen. Nach Marco Christ also ein weiterer Leistungsträger, den Zietsch kurzfristig ersetzen muss. Da passt es gut, dass die Feuchter bereits unter der Woche personell noch einmal nachgelegt haben. Mit Denis Damjanovic und Sahali Fatalili konnten sie zwei hoffnungsvolle Talente von der SG Nürnberg verpflichten, die nun am Samstag gegen Buch bereits im Kader stehen werden.

N-Land Krischan Kaufmann
Krischan Kaufmann