Alle Zahlen und Daten zur Landesliga Nord-Ost

Von Dauerrennern und bösen Buben

Mit ihrem SC Feucht standen Michael Eckert (Mitte) und Kollegen in dieser Saison meist auf der Sonnenseite. | Foto: Zink2017/12/20170922_feucht_quelle_zink_0033-1.jpg

Alle Jahre wieder: Im Winter wie Sommer liefert der Bote alle wichtigen Zahlen, Daten und Fakten zum Spielgeschehen in der Spielklasse des SC Feucht. Diesmal: Die Landesliga Nord Ost

Die Winterpause hat in der Landesliga Nordost Einzug gehalten. 181 Spiele aus 22 Spieltagen sind absolviert worden. Nachgeholt werden müssen 2018 noch 17 Partien. Darunter sind auch drei Begegnungen aus der Vorrunde. Der ASV Veitsbronn-Siegelsdorf hat sogar zwei Spiele aus der Hinrunde noch nicht absolviert. Als einziges Team hat der TSV Neudrossenfeld alle 22 Matches ausgetragen. Sieben Teams sind mit drei Partien im Rückstand und zwar der 1. SC Feucht, SG Quelle Fürth, SV Mitterteich, SpVgg Selbitz, 1. FC Lichtenfels, FSV Bayreuth und der ASV Veitsbronn-Siegelsdorf.

Chancen auf Platz zwei

Die Tabelle in der Landesliga Nordost, in der zehn Mannschaften aus Oberfranken (der SV Mitterteich aus der Oberpfalz spielt in Oberfranken) und acht aus Mittelfranken spielen, wird vom ATSV Erlangen (54) souverän mit acht Punkten Vorsprung vor dem TSV Nürnberg-Buch (46) angeführt. Chancen zumindest auf Platz zwei haben auch noch der 1. SC Feucht (40) und TSV Neudrossenfeld (40).

Zweiter Abstieg in Folge?

Die Vereine ab Platz fünf haben mit dem Ausgang an der Tabellenspitze schon jetzt nichts mehr zu tun. Der Meister steigt direkt in die Bayernliga Nord auf, der Zweite nimmt an den Aufstiegsspielen teil. Die zwei letzten Mannschaften steigen in die Bezirksligen ab. Das sind derzeit die SpVgg Bayreuth II und der VfL Frohnlach, dem der zweite Abstieg in Folge droht. Bayreuth II fehlen drei Punkte zu den Relegationsplätzen und zur Rettung. Schlusslicht Frohnlach liegt nur um einen Zähler schlechter als die Bayreuther.

Tendenzen erkennbar

Die drei Teams auf den Rängen 14 bis 16 müssen, die wie auch der Baiersdorfer SV auf dem letzten rettenden 13. Rang 18 Punkte aufweisen, müssen in die Relegation. Der Vierzehnte entgeht nur der Relegation, wenn er einer der beiden punktbesten Landesligisten auf diesem Platz ist. Derzeit muss der dort platzierte FSV Bayreuth zusammen mit dem 15. und 16., dem ASV Veitsbronn-Siegelsdorf und der SpVgg Erlangen, in die Relegation. Die Rangfolge lautet derzeit: 1. FC Bad Kötzting (Mitte, 1,13), TV Aiglsbach (Südost, 1,1), FSV Bayreuth (Nordost, 0,94), FC Stätzling (Südwest, 0,85) und TuS Röllbach (Nordwest, 0,83). Noch sind keine Entscheidungen gefallen, wenngleich Tendenzen erkennbar sind. Die Vereine ab Platz elf müssen noch ernsthaft um den Ligaerhalt bangen.

14 Dauerrenner

14 Spieler haben alle Spiele komplett absolviert und keine Minute bei ihrem Verein verpasst. Das sind Carsten Hahn (TSV Neudrossenfeld), Kevin Guerra, Sebastian Marx, Michael Kraut (alle ATSV Erlangen), Stefan Fleischmann, Sven Gorzielik (beide TSV Nürnberg-Buch), Manuel Schwarm (SV Memmelsdorf), Mauricio Göhlert, André Keilwerth, Fabian Scharnagl (alle SV Mitterteich), Lorenz Röthlingshöfer (FSV Bayreuth), Andreas Schall (SpVgg Selbitz), Daniel Schardt (1. FC Lichtenfels) und Andreas Sponsel (1. SC Feucht).

439 Akteure

439 Spieler wurden in dieser Saison in den 181 Spielen bisher eingesetzt. Insgesamt 574 Akteure standen auf den Spielberichtsbögen. 135 von ihnen saßen aber nur auf der Einwechselbank und kamen nicht zum Einsatz.

21 Trainer

21 Trainer standen in der Saison 2017/18 bisher an der Seitenlinie. Ein Trainergespann wirkt beim 1. FC Lichtenfels mit Alexander Grau und Christian Goller. Es gab bisher nur bei zwei Vereinen einen Wechsel auf der Kommandobrücke. Getauscht haben ihre Übungsleiter der SC 04 Schwabach und die SpVgg Erlangen. In Schwabach folgte Tobias Ochsenkühn nach sieben Spieltagen auf Alexander Maul. Stefan Steiner warf beim Neuling SpVgg Erlangen nach 14 Spielen hin. Bis zum Saisonende hat Bernd Fuchsbauer übernommen.

642 Tore

642 Tore wurden erzielt, was einen Schnitt von 3,55 Treffern pro Partie bedeutet (Vorjahr 3,46). Bester Torschütze ist bisher Michael Weiß vom SC 04 Schwabach mit 16 Treffern. Es folgen Ahmet Kulabas (15, ATSV Erlangen), Udo Brehm, Philip Lang (beide 12, TSV Nürnberg-Buch), Dominik Schütz (11, SV Memmelsdorf), Frank Kirschner, Christian Haag (beide 11, SG Quelle Fürth) und Kaan Gezer (10, SpVgg Selbitz).

47 Elfmeter

47 Elfmeter wurden nur verhängt, von denen sechs nicht verwandelt wurden (Vorjahr 72/8). Selahattin Oktay vom SC 04 Schwabach trat fünfmal an, war viermal erfolgreich. Alle vier Versuche schlossen Frank Kirschner (SG Quelle Fürth) und Kaan Gezer (SpVgg Selbitz) ab. Alle drei Elfmeter setzten David Daumann (SV Friesen), Markus Saal (SV Memmelsdorf) und Timo Noppenberger (Baiersdorfer SV) ins Netz. Kein Spieler verzeichnete zwei Fehlversuche. Der TSV Neudrossenfeld und der SC 04 Schwabach haben je fünf Elfmeter zugesprochen bekommen und je vier genutzt. Alle vier Versuche verwerten konnten die Klubs SG Quelle Fürth, SV Memmelsdorf, SpVgg Selbitz und der Baiersdorfer SV. Als einziger Verein erhielt der TSV Sonnefeld keinen Strafstoß. Ohne Elfmetertor blieben der 1. SC Feucht, der zweimal vergab und der ASV Veitsbronn-Siegelsdorf, der eine Chance hatte.

34.784 Zuschauer

34.784 Zuschauer kamen in die 18 Stadien, ein Schnitt von 193 Fans pro Spiel. In der Vorsaison lag der Schnitt noch bei 168 Besuchern, so gab es also eine deutliche Steigerung. Zuschauerkrösus ist der Neuling TSV Sonnefeld mit einem Schnitt von 374 Interessierten. Es folgen Schlusslicht VfL Frohnlach (304), 1. FC Lichtenfels (297), TSV Nürnberg-Buch (250), SpVgg Selbitz (242), SV Friesen (225), 1. SC Feucht (190), TSV Neudrossenfeld (189), SpVgg Erlangen (186), SV Mitterteich (182), SC 04 Schwabach (173), ATSV Erlangen (160), SG Quelle Fürth (143), SV Memmelsdorf (135), Baiersdorfer SV (127), ASV Veitsbronn-Siegelsdorf (103), SpVgg Bayreuth II (96) und FSV Bayreuth (95). Den besten Besuch in dieser Spielklasse gab es mit 1.250 Zuschauern beim Eröffnungsspiel und Derby VfL Frohnlach gegen den Neuling TSV Sonnefeld. Es war das einzige Spiel mit einer vierstelligen Besucherzahl. Die wenigsten Zuschauer, nämlich nur 30, verfolgten die Partie SpVgg Bayreuth II gegen den Baiersdorfer SV.

26 Rote Karten

26 Rote Karten (Vorjahr 29) und 35 Mal Gelb-Rot (Vorjahr 47) gab es bisher. In beiden Kategorien gab es somit wie schon vor einem Jahr einen Rückgang der Platzverweise. Der TSV Neudrossenfeld war der einzige Verein ohne Platzverweis. Die fünf Klubs SV Memmelsdorf, TSV Neudrossenfeld, 1. FC Lichtenfels, SV Mitterteich und wie vor einem Jahr auch die SpVgg Selbitz blieben ohne knallroten Platzverweis. Viermal Rot gab es für den 1. SC Feucht und das Schlusslicht VfL Frohnlach. Neben Neudrossenfeld blieben auch der Spitzenreiter ASTV Erlangen und der SC 04 Schwabach ohne Gelb-Rot. Die meisten Ampelkarten kassierte Neuling TSV Sonnefeld (7) vor dem anderen Aufsteiger SV Friesen (6). Viermal Gelb-Rot erhielten der ASV Veitsbronn-Siegelsdorf und der 1. SC Feucht. Die Fairness-Tabelle führt der ATSV Erlangen mit 35 Punkten deutlich vor dem SV Memmelsdorf (43) an. Die weitere Rangfolge lautet: TSV Neudrossenfeld (46), 1. FC Lichtenfels (46), SV Mitterteich (46), SpVgg Erlangen (49), SpVgg Selbitz (50), TSV Nürnberg-Buch (58), FSV Bayreuth (60), SG Quelle Fürth (60), Baiersdorfer SV (61), SC 04 Schwabach (61), SpVgg Bayreuth II (64), SV Friesen (65), ASV Veitsbronn-Siegelsdorf (68), 1. SC Feucht (81), VfL Frohnlach (88) und TSV Sonnefeld (91).

10 böse Buben

10 böse Buben kassierten bereits mindestens zwei Platzverweise. Zweimal Rot und einmal Gelb-Rot erhielt Hannes Küfner von der SpVgg Bayreuth II. Dreimal Gelb-Rot und einmal Rot sah Tayfun Özdemir vom TSV Sonnefeld. Gleich viermal nach Gelb-Rot musste Andreas Baier vom SV Friesen vorzeitig zum Duschen. Zwei Ampelkarten gab es für Michael Eckert (1. SC Feucht), Aykut Civelek (TSV Sonnefeld), Rick Bolz, Andreas Kallert (beide ASV Veitsbronn-Siegelsdorf) und Yannick Teuchert (VfL Frohnlach). Einmal Rot und einmal Gelb-Rot musste Florian Schuberth vom FSV Bayreuth.

2 Tabellenführer

2 Tabellenführer durften sich an den 22 Spieltagen über den Platz an der Sonne in der Landesliga Nordost freuen. Nach den ersten beiden Runden stand jeweils die SG Quelle Fürth auf Platz eins. Ab dem dritten Spieltag übernahm der ASTV Erlangen, der Halbzeitmeister und Wintermeister ist.

N-Land Krischan Kaufmann
Krischan Kaufmann