Besucherzahlen des Vorjahres geknackt

Rekordjahr für heimische Freibäder

Bei hohen Temperaturen ist das Feuchter Freibad meist voller Menschen, die sich nach einer Abkühlung sehnen. | Foto: Feuchtasia2018/08/Freibadtechnik3.jpg

ALTDORF/FEUCHT – Nach der Hitzewelle, die die letzten Wochen über die Region gezogen ist, ziehen die Schwimmbäder in Altdorf und Feucht Zwischenbilanz. Wie haben sich die Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahr entwickelt und welchen Einfluss hatten die Temperaturen und der kurzfristige Ausfall des Weißenbrunner Naturbades?

Bei Temperaturen über 30 Grad flüchten viele zur Abkühlung in die örtlichen Freibäder, diese ziehen nun eine erste Bilanz. „Wir sind sehr zufrieden mit den aktuellen Besucherzahlen“, erklärt die stellvertretende Betriebsleiterin des Feuchtasia Freibades, Brigitte Siegl. Zum 13. August liege der Besucherstand bei knapp 115.000, stellt Siegl fest, „Im Vergleich dazu waren es im letzten Jahr, zum Saisonende im Oktober, lediglich 107 000 Besucher.

Auch das Altdorfer Freibad bekommt die Hitzerekorde der letzten Wochen anhand der Besucherzahlen zu spüren: „Zum Beginn dieser Woche haben wir den Stand von 45.000 Besuchern, die wir zum Ende des vergangenen Jahres gezählt hatten, bereits überholt“, berichtet Jan Wieland, Betriebsleiter des städtischen Freibades in Altdorf.

Besucherrekord in Altdorf

Hervorstechende Rekordtage kann das Freibad in Feucht in diesem Jahr nicht vermerken; ganz anders bei den Altdorfern: „An dem Dienstag, an dem bekannt wurde, dass das Naturfreibad in Weißenbrunn vorübergehend eine Erholung braucht, erreichten wir unseren diesjährigen Rekord, von über 1600 Besuchern an einem Tag“, stellt Wieland fest.

Er geht aber davon aus, dass der Ansturm auf die örtlichen Freibäder in den nächsten Tagen und Wochen zurückgehen wird, da das Freibad in Weißenbrunn wieder seine Türen geöffnet hat. „Besonders zur Ferienzeit gehen die Besucherzahlen meist etwas zurück, da viele Familien in den Urlaub fahren“, so Wieland.

In Feucht war laut Siegl der Ausfall des Naturfreibades kaum zu spüren: „Unsere Besucher kommen zum größten Teil aus dem Bereich Nürnberg und Feucht. Naturliebhaber, die für gewöhnlich nach Weißenbrunn gehen, waren während des Ausfalls eher am Feuchter Jägersee anzutreffen.“

Kommt die nächste Hitzewelle?

Ob diese Freibad-Saison ihren Zenit bereits erreicht hat, ist nicht gewiss: Laut dem Nürnberger Meteorologen Stefan Ochs, auch bekannt als „Wetterochs“, könnte zum Ende dieser Woche bereits die nächste Hitzewelle über die Region hereinbrechen und Höchsttemperaturen von über 30 Grad mit sich bringen. Grund genug, um auch dann wieder in den umliegenden Freibädern Zuflucht vor der Hitze zu suchen.

N-Land Robin Walter
Robin Walter