Christian Schütz ist neuer Leiter der Realschule Feucht

Gemeinsam für eine gute Schule

Mitglieder des Personalrats interpretierten hintersinnig die einzelnen Buchstaben des Wortes „Team“ zur Amtseinführung des neuen Leiters der Realschule Feucht, Christian Schütz (links). | Foto: Lorenz Märtl2016/10/realschule_schuetz_1.jpg

FEUCHT – Er leitet zwar schon seit 80 Tagen als neuer Chef die Realschule Feucht – jetzt ist er es auch offiziell. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde Christian Schütz vom Ministerialbeauftragten für die Realschulen in Mittelfranken, Johann Seitz, im Beisein vieler Gäste aus dem Bereich der Schulen und des öffentlichen Lebens in sein Amt eingeführt. Der Wirkungsort ist für Christian Schütz nicht neu, denn seit 2012 war er bereits als 2. Konrektor in die Leitung der Schule an verantwortlicher Stelle mit eingebunden. Nicht nur Christian Schütz ist als Schulleiter neu. Neu im Amt sind auch Susanne Steiner als Konrektorin (sie führte charmant durch das Programm) und Stefan Brand als weiterer Stellvertreter des Schulleiters. Neu an der Realschule Feucht ist – und darauf wies der Ministerialbeauftragte besonders hin – das Modell der erweiterten Schulleitung, zu der künftig die Realschullehrer Roman Ginker, Martin Guthmann und Bernhard Rieger zählen.

Dieses neue Team zu formen sei eine besondere Aufgabe, meinte der Ministerialbeauftragte, der sich zuversichtlich zeigte, dass es Schütz gelingen werde diese neue Form der Führung an der Realschule Feucht zu etablieren, bei der es um klare Ziele und Aufgaben gehe. „Sie sind der Leiter des Teams“, meinte er an Schütz gewandt. Schon die ersten Erfahrungen würden optimistisch stimmen, denn die Aufgabenverteilung sei sehr transparent.
Somit knüpfe der neue Schulleiter an seinen schon bisher gezeigten „unermüdlichen und vorbildlichen Einsatz“ an, wofür ihm der Ministerialbeauftragte ausdrücklich dankte.

Eine Idealbesetzung

Mit der Berufung von Schütz habe das Ministerium eine gute Wahl getroffen. „Idealbesetzung“, brachte es Seitz auf den Punkt und skizzierte die Eigenschaften eines guten Schulleiters. Neben anderen nannte er souveränes Auftreten, Durchsetzungsvermögen, Mittlerqualitäten, offen für alle Anliegen und immer gesprächsbereit.

Aus der Personalakte verriet Seitz dann in groben Zügen den bisherigen Werdegang von Schütz, der sich nach anfänglichem Studium der Elektrotechnik doch für das Lehramt entschied und seine erste Anstellung 1997 an der Realschule in Schwabach fand. Dort übernahm er schon bald Verantwortung als Stundenplaner und Systembetreuer und wurde 2. Konrektor.

2012 kam er als Stellvertreter von Schulleiter Günther Sperber an die Realschule in Feucht. Durch all diese Tätigkeiten und vor allem durch sein Engagement sei er bestens qualifiziert für den Posten des Schulleiters. „Sie tragen jetzt die Verantwortung“, schloss der Ministerialbeauftragte mit den besten Wünschen für die Zukunft.

Für den Landkreis Nürnberger Land als Sachaufwandsträger gratulierte stellvertretende Landrätin Cornelia Trinkl Christian Schütz als Chef und Leiter des neuen Teams an der Spitze der Realschule Feucht, die sie als „renommierte Schule mit einem engagierten Kollegium“ bezeichnete. Dass diese Bildungseinrichtung dem Landkreis Nürnberger Land lieb und teuer sei beweise die Tatsache, dass man in die Sanierung und Ausstattung in den letzten Jahren 13 Millionen Euro investiert habe.

Die Schule sei eine Zukunftsschmiede für Talente und ein wichtiger Bestandteil der Bildungsregion Nürnberger Land.

Dem neuen Leiter einer „wunderbaren Schule“ gratulierte dann namens der Marktgemeinde Feucht die 2. Bürgermeisterin Katharina von Kleinsorgen. Die Leitung der Schule mit 32 Klassen und rund 950 Schülerinnen und Schülern sei für Schütz nicht nur eine große Herausforderung sondern zugleich eine reizvolle Aufgabe die jungen Menschen für die Zukunft vorzubreiten.

Von Kleinsorgens Feststellung: „Sie sind der richtige Mann für diese Aufgabe.“ Sie wünschte ihm Tatendrang und Fingerspitzengefühl, Motivation und stets die richtige Balance.

Hagen Brandl und weitere Mitglieder des Personalrats brachten dann zu den Buchstaben des Wortes Team ihre Erwartungen und Wünsche auf den Punkt bevor die scheidende Elternbeiratsvorsitzende Gerlinde Germann und der Vorsitzend des Freundeskreises der Realschule, Werner Kundörfer sich auch für die Zukunft das schon bisher praktizierte konstruktive Miteinander zum Wohle der Bildungseinrichtung wünschten. Einen guten Start und konstruktives Miteinander war der Wunsch von Megan Leask, Saskia Füssel und Laurenz Lang von der Schülermitverwaltung.

An den Beginn seiner Dankesworte stellte Schütz sein Leitmotiv, das der Industrielle Philipp Rosenthal formulierte: „Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein.“ In seiner bisherigen Laufbahn habe er immer wieder neue Herausforderungen gesucht, aber stets mit dem Ziel, das was er macht auch gut zu machen. Die Leitung einer Schule aber sei eine besondere Herausforderung, denn letztendlich trage man hier die Verantwortung für alles. Er dankte den zuständigen Stellen für das Vertrauen, das man in ihn gesetzt habe. Die Startposition in Feucht nannte er optimal, denn die Schule sei in jeder Hinsicht hervoragend aufgestellt. „Als Leiter der Schule und des Teams an der Spitze werde er unermüdlich daran arbeiten, „dass wir eine gute Schule sind.“

Er sei zuversichtlich, dass dies gelingen werde, „denn ich habe Vertrauen in das Team“.

Gestaltet wurde die Feierstunde vom neuformierten Schulchor, der Schulband unter Leitung von Pavel Sandorf und Sebastian Zeisig am Klavier.

N-Land Lorenz Märtl
Lorenz Märtl