Polizei entdeckte die Tiere auf der A6

Feuchter Tierheim nimmt geschmuggelte Hundebabies auf

Auch diese jungen Huskies wurden bei dem Transport entdeckt. | Foto: Tierheim Feucht2018/12/Feucht-Tierheim-Welpen_3.jpg

FEUCHT – Die Polizei hat 37 geschmuggelte Hundewelpen auf der A6 aus einem Kleinwagen gerettet. Acht der bedauernswerten Vierbeiner hat das Tierheim Feucht in Obhut genommen: zwei Huskies, zwei Möpse, drei französische Bulldoggen und einen Havaneser. Die anderen wurden auf andere Tierheime aufgeteilt.

Die Welpen hatten alle einen Riesenhunger. Weitere Untersuchungen werden zeigen, wie der tatsächliche Zustand der Hundebabys ist. Im Feuchter Tierheim hofft man, dass keine größeren Katastrophen zu Tage treten und alle gesund und munter groß werden und ein schönes Zuhause finden. Anfragen zur Vermittlung können allerdings frühestens nach der Quarantänezeit entgegengenommen werden.

Kleine französische Bulldogen wurden ebenso gerettet… | Foto: Tierheim Feucht2018/12/Feucht-Tierheim-Welpen_2_1.jpg

Die Polizeibeamten kontrollierten Fahrer und Beifahrer auf der A 6 bei Pleystein in der Oberpfalz und entdeckten die offensichtlich erst wenige Wochen alten Tiere in fünf Hundeboxen, einem Karton und einem Hamsterkäfig. Sie konnten sich den Angaben zufolge kaum bewegen und winselten mitleiderregend.

Die Welpen waren nicht geimpft und „erbärmlich in das Fahrzeug gepfercht“. Fahrer und Beifahrer erwarten Kosten von bis zu 25.000 Euro, die sich aus Bußgeld, Impfungen und Unterbringungskosten zusammensetzen. Die 41 und 43 Jahre alten Männer hatten die Welpen nach eigenen Angaben in Ungarn übernommen und wollten die Tiere über Tschechien und Deutschland nach Belgien bringen.

… wie diese beiden Baby-Möpse. | Foto: Tierheim Feucht2018/12/Feucht-Tierheim-Welpen_1.jpg
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