2:2 bei der SpVgg Bayreuth II

Feucht wartet weiter auf den ersten Sieg

Beim Duell der Remis-Könige begeneten sich die SpVgg Bayreuth II und der SC Feucht auf Augenhöhe. | Foto: Reutlinger2017/07/20170722-41-spvgg-bth-ii-feucht-fuhrmann-yannick-ivic-ljuban.jpg.jpg
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BAYREUTH/FEUCHT – Der SC Feucht hat das Siegen verlernt. Im dritten Saisonspiel gab es für die Zeidler jetzt das dritte Unentschieden. Anders als beim 3:3 in Schwabach und dem 1:1 gegen die SpVgg Erlangen, wo sie jeweils einen Rückstand ausgeglichen hatten, dürften die Zeidler diesmal mit dem Punkt aber kaum zufrieden sein. Beim 2:2 (1:2) bei der SpVgg Bayreuth II waren sie gleich zweimal in Führung gegangen, hatten diese dann aber wieder aus der Hand gegeben.

Für Trainer Rainer Zietsch war das erneute Unentschieden trotzdem ein Schritt in die richtige Richtung: „Für mich überwiegt bei diesem Spiel das Positive. Die Mannschaft hat gut gespielt. Trotz des ungewohnten Kunstrasens. Unsere Umstellungen haben funktioniert. Nur das 2:2 ist etwas ärgerlich, weil wir es gleich an verschiedenen Stellen hätten verhindern können.“

Die SpVgg-Reserve hatte in ihren ersten beiden Partien genauso wie des SC jeweils nur einen Punkt geholt. Allerdings waren die Zeidler mit großen Personalproblemen angereist. Mit Philipp Mandelkow, Christopher Uwadia und Alex Nikopoulos fielen für diese Partie drei Stammspieler aus.

Trotzdem nutzten die Feuchter ihre erste Chance gleich zur Führung. Michal Nowak setzte sich über links durch und bediente in der Mitte Fatih Boynügrioglu, der den Ball unhaltbar unter die Latte platzierte (5.). Feucht bestimmte das Geschehen und blieb am Drücker. Die Gelb-Schwarzen wurden von Gästen früh angelaufen und konnten sich nur schwer befreien.

Glücklicher Ausgleich

Der Ausgleich war zu diesem Zeitpunkt durchaus glücklich. Nach einer Freistoßflanke wurde Hannes Sommerer im Strafraum zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte Bas Peeters sicher (22.). Beinahe hätten die Altstädter die Partie gedreht, doch Peeters scheiterte diesmal an SC-Keeper Andreas Sponsel (25.).

Die Partie gestaltete sich nun ausgeglichener. Ein optisches Übergewicht hatten jedoch weiterhin die Gäste. Nach einer Ecke von Marco Christ köpfte Michal Nowak zur erneuten Gästeführung ein (30.). „In der ersten Hälfte hatten wir nicht den gewünschten Zugriff auf das Spiel, wobei Feucht das auch gut gemacht hat“, erklärte SpVgg-Stürmer Yannick Krebs. „In der Pause haben wir uns vorgenommen, früher draufzugehen.“ Dieses Vorhaben setzten die Altstädter auch um, doch Möglichkeiten hatten zunächst die Mittelfranken. Nowak und Christ scheiterten jedoch am aufmerksamen SpVgg-Schlussmann Alexander Skowronek. Die Gelb-Schwarzen blieben im Umgang mit Torchancen effektiver. Nach Vorarbeit von Bruno Daniele, tauchte Krebs frei vor Torwart-Sponsel auf und ließ dem ehemaligen Altstädter keine Chance (62.). Den nächsten Rückschlag mussten die Gäste nur vier Minuten später verkraften, als Michael Eckert mit der Ampelkarte des Feldes verwiesen wurde.

SC dezimiert sich selbst

Mit einem Mann mehr übernahmen die Gelb-Schwarzen mehr und mehr das Kommando. Die Mittelfranken blieben jedoch stets gefährlich und hatten durch Christ und Boynügrioglu Abschlüsse zu verzeichnen. Richtig gefährlich wurde es aber auf der anderen Seite, als es die eingewechselten David Langlois und Hannes Küfner aus dem Gewühl heraus nicht schafften, den Ball im Tor unterzubringen (72.). Dann waren wieder die Mittelfranken an der Reihe. Boynügrioglu und Manuel Langhans zielten jedoch zu ungenau. Die Schlussoffensive war schließlich den Gelb-Schwarzen vorbehalten. Nach Sommerer-Flanke setzte Küfner den Ball über das Tor (87.). Nur eine Minute später war es erneut Küfner, der das Spielgerät nicht mehr an SC-Torwart Sponsel vorbeispitzeln konnte.

 

SpVgg Bayreuth II: Skowronek – Reutlinger (72. Langlois), Beszczynski, Michaelis, Schneider, Fuhrmann, Krebs, Seeger (56. Müller), Peeters, Bruno (63. Küfner), Sommerer.

SC Freucht: Sponsel – Eckert, Wittmann, Spielbühler, Kaya, Christ, Wessner (66. Janin), Ivic, Schneider (66. Langhans), Boynügrioglu, Nowak (77. Gkenios).

Schiedsrichter: Jonas Kohn (Amberg);

Zuschauer: 100;

Gelb-Rote Karte: Eckert (66.)

Tore: 0:1 Boynügrioglu (5.), 1:1 Peeters (22. ), 1:2 Nowak (30.), 2:2 Krebs (62.).

N-Land Krischan Kaufmann
Krischan Kaufmann