„The Greatest Talent“-Show in Feucht

„Du hast die Bühne gerockt“

Keine einfache Aufgabe hatten die Jury-Mitglieder von „The Greatest Talent“. | Foto: Voss2018/09/Feucht-Greatest-Talent-Jury_2.jpg

FEUCHT – Das Wort „mega“ fällt am Finaltag von „The Greatest Talent“ in der Reichswaldhalle häufig: „Mega-aufgeregt“ sind die Teilnehmer, durchgängig „mega-begeistert“ bleibt in der nahezu dreistündigen Show die Bewertung der prominent besetzten Jury. Und das zu Recht.

Mit Promi-Bodyguard Peter Althof, der Opern- und Musicalsängerin Jennifer Eder, dem Choreographen und Tänzer Fabio Giagante und Christian Fischer von der Model- und Eventagentur Fisher‘s House hat Initiator Max Dettenthaler genau die richtige Mischung aus Kompetenz und Glamour getroffen.

Die Künstler überzeugen mit einer temporeichen und beeindruckend professionellen Mischung aus Tanz, Gesang und Entertainment, flankiert von Zwischenacts aus den Reihen der Jury und anderer Profis. Am Ende kürt die Jury mit Elena Schiller, Kim Gräf und der Formation „Next Age“ drei verdiente Gewinner. Verlierer gibt es an diesem Abend ohnehin nicht.

Junge Künstler aus der Region

Dettenthaler, der mit „The Greatest Talent“ junge Künstler aus der Region auf die Bühne gebracht hat, ist selbst ein Ausnahmetalent mit sympathischer Bodenhaftung. Dass er mit Marco Schmidt (25) und Jasmin Griebl (22) die am Vortag frisch gekürten Mister und Miss Nürnberg für die Show gewinnen konnte, freut ihn sichtlich.

Wie professionell sein junges Team agiert und wie herausragend die Leistungen der Bühnenakteure sind, begeistert Schmidt und Griebl gleichermaßen. Die Details der Show sind gut durchdacht und als eine markige Stimme aus dem Off den Countdown bis zum Showbeginn ankündigt, ist die Begeisterung der 300 Zuschauer spürbar.

Jonglage mit Bitcoins

Die gerade einmal 11-jährige Sophie eröffnet den Abend. Sie steht das erste Mal allein auf einer Bühne und hat den Mut, den Song „Je ne parle pas francais“ zu interpretieren. „Es war einfach mega, vor so vielen Menschen auf der Bühne zu singen“, strahlt sie sichtlich stolz. Die Tänzerinnen Erika und Celine zeigen danach die erste Hip Hop-Performance des Finales und es wird klar, dass Talent und Fleiß zusammengehören.

Das Auf und Ab bitcoinbasierter Währungen visualisiert Jan Daumin bei einer atemberaubenden und mit intelligentem Wortwitz gespickten Jonglage. Überzeugend ist jede einzelne Darbietung, auch die Interpretation des Sarah Connor Songs „Keiner ist wie du“ der Allersbergerin Kim Gräf. „Ich hab‘ die Augen kurz geschlossen“, sagt Jury-Mitglied Peter Althof und nicht nur er ist tief beeindruckt. Am Ende gewinnt Gräf sehr verdient den zweiten Platz.

Hip Hopperin Elena Schiller gewinnt den Talentwettbewerb | Foto: Voss2018/09/Feucht-Greatest-Talent-Platz-1.jpg

Elena Schiller ist zwölf Jahre jung und sie tanzt erst seit einem Jahr. Fünfmal in der Woche steht Training auf dem Stundenplan. Das Publikum ist fast versucht sich zu fragen, wie viel Übung eine so herausragende Tänzerin noch braucht. Sie erobert die Bühne im Sturm und es ist die Gesamtperformance aus Tanz und schauspielerischen Elementen, die die Jury überzeugt. Elena wird an diesem Abend „The Greatest Talent“.

Ein magischer Showact mit Zauberer Leon Bittner und eine ganze Reihe beeindruckender Gesangsdarbietungen folgen. Kurz vor dem Ende sind es die Hip Hopperinnen von Next Age, die die Bühne noch einmal rocken und mit besten Bewertungen aus der Jury Platz 3 gewinnen. Man darf gespannt sein, welche Projekt Max Dettenthaler in Zukunft angehen wird. „The Greatest Talent“ war sicher nicht das letzte.

N-Land Susanne Voss
Susanne Voss