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Weigendorf/Hartmannshof erwartet Spitzenreiter

PEGNITZGRUND – Der FC Hersbruck ist die Mannschaft der Stunde der Bezirksliga Nord. Sieben Spiele ohne Niederlage seit der Winterpause stempeln den „Club“ immer mehr zu einem „heißen“ Anwärter auf Platz zwei. Mit dem ASV Fürth wartet nach dem Gastspiel bei der SG 83 Nürnberg (1:1) der nächste abstiegsbedrohte Gegner. Ebenfalls reisen müssen der SK Lauf (4.) nach Stadeln, die SpVgg Hüttenbach (7.) zum SC Adelsdorf und der SV Schwaig (8.) nach Weisendorf.

ASV Fürth – FC Hersbruck
Die Elf von Trainer Stefan Erhardt bekommt es erneut mit einem um den Klassenerhalt kämpfenden Gegner zu tun. Die Fürther stehen aktuell auf einem Abstiegsrang. In Hinspiel behielt der Club durch zwei Tore von Alexander Brüx knapp mit 2:1 die Oberhand.

Das heimische Kreisliga-Duo muss reisen. Der FC Reichenschwand sollte keine Mühe haben, bei Punktelieferant ASV Pegnitz II den Hinspielsieg zu wiederholen. Dies dürfte der SpVgg Sittenbachtal im Kellerduell in Pottenstein weitaus schwerer fallen. Im Spitzenspiel erwartet der SV Ermreuth die SpVgg Diepersdorf.

Pegnitz II – FC Reichenschwand
Beim Tabellenletzten, der zuletzt in Diepersdorf mit 0:9 unter die Räder gekommen ist, kann sich der FCR eigentlich nur selbst im Weg stehen. Für das Team von Trainer Michael Pfann dürfte es in dieser Saison nicht noch einmal so leicht sein, drei Punkte einzufahren.

TSC Pottenstein – Sittenbachtal
Für die „Taler“ steht einiges auf dem Spiel. Nur mit einem Sieg findet das Team von Trainer Thomas Scharrer wieder Anschluss zur Nichtabstiegszone, während bei einer Niederlage das rettende Ufer weiter aus dem Blickfeld gerät.

Das Spitzenspiel der Kreisklasse 4 steigt in Hartmannshof, wo die heimische Kombi-Elf Weigendorf/Hartmannshof dem Tabellenführer SG Oberes Pegnitztal liebend gern ein Bein stellen möchte.

Bei einer Niederlage drohen die Pegnitztaler den „Platz an der Sonne“ an den FSV Schönberg zu verlieren, der bei Kellerkind Leinburg gastiert. Für den SV Neuhaus und den SV Henfenfeld ist der Zug ganz nach oben abgefahren. Für die Elf von Trainer Ersin Akkaya müssten allerdings beim Vorletzten Eckenhaid II ebenso drei Punkte drin sein wie für die Hammerbachtaler gegen den TSV Lauf.

Die SG Am Lichtenstein hofft gegen den TSV Rückersdorf auf den ersten Sieg in diesem Jahr. Im Kampf gegen den Abstieg kann sich der SV Offenhausen mit einem Sieg gegen Weißenbrunn Luft verschaffen, was allerdings leichter gesagt als getan ist.

Der SC Happurg hat dem FC Pegnitz in der Vorrunde die einzige Niederlage beigebracht. Für den Spitzenreiter der A-Klasse 5 dürfte der Sportclub in seiner derzeitigen Verfassung allerdings kaum noch einmal zum Stolperstein werden.
Verfolger Diepersdorf II läuft bei der SG Henfenfeld II/Engelthal kaum Gefahr, zu straucheln. Für die FC-Reserve müssten in Plech ebenso drei Punkte machbar sein wie für die SG Alfeld/Förrenbach gegen Hüttenbach III.

Offen sein dürfte dagegen das Duell zwischen dem SV Altensittenbach und Ottensoos II. Von den Teams aus der hinteren Tabellenregion ist Reichenschwand II im Reserveduell beim FC Röthenbach gefordert, die SG Oberes Pegnitztal II muss zu Glückauf Auerbach.

Auch im 20. Anlauf – als Gegner kommt der Tabellenfünfte SV Hahnbach II zum Schlusslicht der Kreisklasse Amberg/Weiden Süd – dürfte es für den SV Etzelwang schwer werden, als Sieger vom Platz zu gehen.

N-Land Manfred Keilholz
Manfred Keilholz