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FC Hersbruck wird vom Tabellenfünften gefordert

PEGNITZGRUND – Jeweils mit einem 5:0 unter der Woche haben sich die Kicker des FC Hersbruck und des FSV Stadeln auf ihr Match eingeschossen. Beide Teams tragen das Spitzenspiel der Bezirksliga Nord aus. Dies gibt Cagri Spor, Türkspor Nürnberg, dem SK Lauf und Hüttenbach die Gelegenheit, Boden im Rennen um die Vizemeisterschaft gut zu machen.

FC Hersbruck – FSV Stadeln
In der Offensive ist die Elf von Trainer und früheren Cluberer Manfred Dedaj klar stärker. Hersbrucks Eliteabwehr muss sich auf jeden Fall um die beiden Torjäger Gerhard Strobel und Angelo Walthier kümmern. Dies ist Stadelns letztem Gegner ASV Fürth nicht wirklich geglückt, denn Strobel markierte drei Treffer. Ein kleiner Vorteil für den „Club“ kann sein, dass der FSV einen Dreier braucht, um in der Tabelle weiter vorne mitmischen zu können.

Der FC Reichenschwand kann indirekt in den Titelkampf der Kreisliga eingreifen. Das Team hat den Drittplatzierten SV Ermreuth zu Gast. Ebenfalls eine schwere Hürde muss die SpVgg Sittenbachtal nehmen. Sie erwartet die DJK Weingarts.

FC Reichenschwand – Ermreuth
Innerhalb weniger Tage haben die Ermreuther zwei 0:3-Pleiten kassiert. Offenbar haben die Gegner ein Rezept gefunden, die Angreifer Maik Sprenger und Andreas Hammerand zu stoppen. Das Duo hat 36 von insgesamt 52 Toren des SVE erzielt. Allerdings müssen sich die Reichenschwander auch darauf einstellen, dass die Gäste um jeden Preis einen Erfolg wollen. Ansonsten verlieren sie den Kontakt zu den Führenden.

Sittenbachtal – DJK Weingarts
Nach wie vor stecken die „Taler“ tief im Abstiegssumpf. Sie müssen unbedingt ihre anfällige Defensive stabilisieren. Weingarts zeigte auswärts immer wieder Schwächen. Dies ist auch der Grund, dass es für den DJK-Verein um nicht mehr viel geht. Die Mannschaft befindet sich auf dem sechsten Tabellenrang. Die Toppositionen sind neun Zähler entfernt, vermutlich zu viel bei nur mehr neun Partien.

Für die Neuhauser ist diesmal ein Sieg Pflicht. Kontrahent SpVgg Neunkirchen trägt mit gerade mal einem Zähler die Rote Laterne der Kreisklasse 4.

Das Spitzenduo der Liga hat vermeintlich leichte Aufgaben. Die SG Oberes Pegnitztal erwartet Hinterbänkler TV Leinburg und der FSV Schönberg hat den SV Offenhausen zu Gast. Beide Außenseiter brauchen aber dringend Punkte gegen den Abstieg und können für eine Überraschung gut sein.

Der SV Henfenfeld fährt zum TSV Rückersdorf, der in den letzten beiden Partien elf Treffer kassiert hat. Die SpVgg Weigendorf/Hartmannshof ist beim TSV Lauf voll gefordert. Die Auswärtsaufgabe der SG Am Lichtenstein bei der drei Positionen schlechter platzierten SK Heuchling wurde kurzfristig auf den 18. Mai verlegt.

Die SG Alfeld/Förrenbach kann noch einmal in den Aufstiegskampf der A-Klasse 5 eingreifen. Dazu darf das Kombiteam beim FC Hersbruck II zumindest nicht verlieren, besser wäre ein Dreier.

Ein Remis im Topspiel würde den FC Pegnitz und die SpVgg Diepersdorf II erfreuen. Dann würden sie durch Erfolge über die SG Oberes Pegnitztal II beziehungsweise gegen Glückauf Auerbach den Vorsprung auf die Verfolger ausbauen. Von den akut abstiegsbedrohten kann am ehesten die SG Henfenfeld II/Engelthal in Reichenschwand punkten. Eine Art Derby tragen der SC Happurg und der SV Altensittenbach aus.

Wenn die Etzelwanger in dieser Saison noch eine Partie gewinnen wollen, dann diesmal: Sie fahren zu TuS Hohenburg, der im Moment auf dem drittletzten Rang der Kreisklasse Amberg/Weiden Süd steht.

N-Land Jürgen Ruppert
Jürgen Ruppert