SPD ehrt drei Vereine

Ein Dankeschön für den Einsatz zum Wohle Schnaittachs

Die geehrten Vereinsmitglieder mit den SPD-Vertretern und Bürgermeister Pitterlein (l.) beim Ehrenamtstag im Schnaittacher Sparkassensaal. | Foto: Dierner2018/03/spd-schnaittach-ehrenamtstag-gruppenfoto.jpg

SCHNAITTACH — Was im Jahr 2012 begonnen hat, ging am Samstag in die sechste Runde. Jährlich ehrt die Schnaittacher SPD drei Vereine aus dem sportlichen, kulturellen und sozialen Bereich der Marktgemeinde für ihr ehrenamtliches Engagement. Dieses Jahr wurden die Wasserwacht, der Theaterverein Edelweiß und die Tafel ausgezeichnet.

Neben den SPD-Mitgliedern waren auch Ehrengäste und Schnaittachs Bürgermeister Frank Pitterlein gekommen. Die einleitenden Grußworte im Sparkassensaal sprach die Kabarettistin und SPD-Landtagskandidatin Andrea Lipka. „Ohne die Wasserwacht wäre kein Badebetrieb möglich“, sagte sie.

„Kultur ist ein Lebensmittel, sowohl für Schauspieler als auch für Zuschauer. Und die Tafel hilft denen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.“ Und weiter: „Mit einem Ehrenamt macht man die Menschen Schritt für Schritt heile, und wenn der Mensch heil ist, wird es nach und nach unsere Welt.“

Einsatz für die Sicherheit

Als erstes wurden die Mitglieder der Wasserwacht geehrt. 1946 gegründet ist der Verein bis heute von großer Bedeutung in der Marktgemeinde, kümmert er sich doch um die Sicherheit der Bürger. Nachdem die große Herausforderung der Renovierung des Freibads durch Kameradschaft und Engagement überwunden wurde, leistet die Wasserwacht nach wie vor großartige Arbeit mit rund 350 Wachstunden im Jahr, hieß es in der Laudatio.

Anschließend war der Theaterverein Edelweiß an der Reihe. Er ging 1927 aus dem örtlichen Arbeiter-, Turn- und Sportverein der SPD hervor und führte fünf Monate später sein erstes Theaterstück „Der Jager Franzl“ auf. Nach dem Krieg wiederbelebt, beschränkte sich der Verein nicht nur auf das Theaterspielen. Er veranstaltete auch regelmäßig den Kinderfasching und hat eine Jugendgruppe, die sich ihrerseits engagiert, zum Beispiel mit Weihnachtsfeiern.

Den Abschluss des Ehrenabends machte die Tafel, die in Schnaittach in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen feiert (die PZ berichtete). Die Anfangsbuchstaben könnten für Tatkräftig, Aktiv, Flexibel, Engagiert und Langmütig stehen, so die Laudatorin. Die Tafel ist eines der größten Hilfsprojekte in Deutschland. In Schnaittach engagieren sich aktuell 26 freiwillige Helfer.

In erster Linie ist sie für ihre Essensausgaben bekannt, bei denen ausschließlich gespendete Lebensmittel verteilt werden, sowohl von Privatpersonen, als auch von Bäckereien oder Supermärkten. Die Tafel schaffe eine Brücke zwischen Überfluss und Mangel – und das sehr erfolgreich. 3602 Personen wurden im vergangenen Jahr in Schnaittach versorgt.

Alle geehrten Vereine wurde zum Dank eine Spende übergeben, um die freiwillige Arbeit in Schnaittach auch weiterhin zu unterstützen.

N-Land Eileen Dierner
Eileen Dierner