Positive Gefühle

Eckentaler Neujahrsempfang hatte „Glück im Blick

Eckental geht es gut dank engagierter Menschen, lautete die Botschaft des Abends an die Gäste. | Foto: Heck2018/01/Eckental-1.jpg

ECKENTAL — In der Eschenauer Georg-Hänfling-Halle stand mit dem inzwischen bestens eingeführten Neujahrsempfang das erste gesellschaftliche Highlight der Marktgemeinde Eckental auf dem Programm.

Der Markt Eckental hatte geladen, sehr viele kamen und zeigten damit, dass sie sich mit Eckental verbunden fühlen und sich für die Entwicklung der Gemeinde interessieren. Rund 500 Gäste scharten sich in der Halle auf den Sitzplätzen und an den Stehtischen. Schon vor dem Eingang ging es durch eine festliche Fackelallee. Drinnen dann das Defilee vorbei an den drei Gemeindeoberhäuptern. Bürgermeisterin Ilse Dölle (UBE), zweiter Bürgermeister Reinhard Zeiß (CSU) und dritter Bürgermeister Günter Fensel (parteilos), begrüßten alle Gäste namentlich.

Eckentals Bürgermeisterin Ilse Dölle, flankiert von ihren Stellvertretern Günter Fensel und Reinhard Zeiß, begrüßt Bezirkstagspräsident Reinhard Bartsch. | Foto: Heck2018/01/Eckental-Dolle.jpg

Ganz gemäß dem Veranstaltungsmotto „Glückliches Eckental“ begann das Programm mit dem emotionalen „Oh Happy Day“ des Eckenhaider Gospelchors „Blue Church Singers“. Dann trat zum Auftakt die Bürgermeisterin, die auch als Moderatorin des 90-minütigen Programms wirkte, mit den obligatorischen Neujahrswünschen vor die Bürger. Neben ihr wirkungsvoll farbig auf Leinwand gebannt, ein vierblättriges Kleeblatt mit der Losung „Gib das Glück weiter…“.

Neben Bezirkstagspräsident Richard Bartsch war auch der Landrat des Landkreises Nürnberger Land, Armin Kroder, aktuell stellvertretender Ratsvorsitzender der Europäischen Metropolregion Nürnberg, erschienen. Erlangen-Höchstadts Landrat Alexander Tritthart war entschuldigt. Auch die Landtagsabgeordneten Alexandra Hiersemann (SPD) und Walter Nussel (CSU) sowie die Ex-Abgeordnete Christa Matschl und die Bezirksrätinnen Karin Knorr und Ute Salzner waren unter den Gästen, ebenso die Ehrenbürger Christoph Maier und Franz Fantisch.

Die Gemeindechefin zeigte sich mit dem vergangenen Jahr sehr zufrieden. „Wir haben in unserer Gemeinde viel entschieden, geleistet und vorangebracht“, sagte Dölle. Darum galt ein extra Lob und Dank den anwesenden Wegbegleitern aus der Kommunalpolitik, des Marktgemeinderates, der Gemeindeverwaltung und der Gemeindepartnerschaften.

Große Anerkennung erfuhren aber auch die Mitarbeiter und Ehrenamtlichen von Kirchen und Institutionen sowie die Engagierten des Eckentaler Vereinsleben. Ein besonderer Gruß galt den Vertretern aus Wirtschaft, Handwerk, Handel, Dienstleistung, Industrie und Banken und den speziell nach dem Zufallsprinzip ausgewählten, geladenen Bürgern.

„Ich gehe ins neue Jahr sehr positiv und mit viel Vorfreude, denn 2018 wird mit mutigen Entscheidungen sicherlich wieder erfolgreich und spannend“, so die Bürgermeisterin. Zu den wichtigsten Aspekten des Glücks gehöre die Bildung, das sei für sei eine „echte Herzensangelegenheit“, sagte Dölle. Dabei stellte sie mit „von der Kita bis zum Abitur“ die Einrichtungen Eckentals in den Vordergrund. Eckental mit seinen vier großen Ortsteilen und gut 15.000 Einwohnern hat 14 Kindertageseinrichtungen mit über 700 Plätzen. Der Markt als Sachaufwandsträger fördert die Einrichtungen mit Millionenbeträgen. In die Mittelschule werden weitere Millionen in die Sanierung der Dreifachturnhalle investiert. Aktuell wird in Eschenau ein Hort für über 100 Kinder mit einer Sporthalle gebaut.

Zu den freiwilligen Leistungen gehört auch das Jugendbüro mit vielfältigen Aktivitäten in den Jugendtreffs der Gemeinde. Auch die Volkshochschule hat vielseitige Angebote. Zu den kulturellen Angeboten zählt darüber hinaus die Gemeindebücherei mit beachtlichen 100.000 Ausleihen pro Jahr.

Zum Thema Zufriedenheit in der Metropolregion gab der Laufer Landrat Armin Kroder launige und persönliche Einblicke. Die Beziehungen zwischen den beiden Landkreisen Erlangen-Höchstadt und Nürnberger Land bezeichnete er als „bombastisch“. Die Gesundheit, vor allem die seelische, hatte Bezirkstagspräsident Bartsch zum Thema. Interessant war auch die Vorstellung des originellen Frohnhofer Feuerwehrkalenders mittels Leinwandprojektion. Im weiteren Bühnen-Unterhaltungsprogramm war zusammen mit den Chorkindern auch ein „Roy Black mit Anita“ Double-Auftritt zu sehen. Als krönenden Abschluss unter dem Motto „Sport hält fit und gesund“, zeigte die immer noch unglaublich fitte Eckentalerin Trude Stief (Jahrgang 1933) auf der Bühne einen Solotanz.

Den kulinarischen Höhepunkt bildete ein Buffet mit Fingerfood des Gasthauses „Rotes Ross-Krämer“ und des Caféteams mit Spezialitäten aus der Bäckerei, mit ausgiebiger Möglichkeit, Kontakte zu vertiefen.

N-Land Georg Heck
Georg Heck
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