In Lauf unt Ottensoos

Die Störche sind zurück

Karl und Johanna sind zurück in Lauf. | Foto: Wölfel/Stadt Lauf2018/03/Storche-Karl-und-Johanna-Lauf-Foto-Klausen.jpg

LAUF/OTTENSOOS — Seit dem heutigen Mittwoch ist das bekannteste Laufer Tierpaar wieder in der Stadt: Die Störche Karl und Johanna sind gesund und munter aus ihrem Winterquartier zurückgekommen, meldet Storchenexpertin Tina Klausen. Die Ottensooser Störche Anna und Winfried sind bereits seit Ende Februar zurück und zeigen schon Frühlingsgefühle.

Tina Klausen bezeichnet sich als Storchenliebhaberin und hat die Tiere Jahr für Jahr genau im Blick. Sie konnte bestätigen, dass es sich bei den Störchen, die sich am Morgen erstmals in diesem Jahr in Lauf blicken ließen, um Karl und Johanna, also das Paar aus dem Vorjahr, handelt. „Die beiden haben es geschafft, aus dem Winterquartier zurückzukehren. Ich bin sowas von glücklich“, so die Expertin.

Anna und Winfried in Ottensoos entwickeln schon Frühlingsgefühle. | Foto: Klausen2018/03/Storche-Anna-und-Winfried-Ottensoos-Marz-2018-Foto-Wolfel-Stadt-Lauf.jpg

 

Anna und Winfried, das Ottensooser Paar, sei bereits seit Ende Februar in ihren Horst zurückgekehrt. „Sie turteln schon eifrig auf dem Nest herum“, so Klausen.
Diesmal war die Hersbruckerin besonders gefordert, denn sie kümmerte sich darum, dass die Horste in Lauf und Ottensoos gereinigt wurden. „Das war bitter nötig“, so Klausen. Beide Nester seien extrem verwurzelt, vermoost und regelrecht zubetoniert gewesen.

Nun wurden sie dank der Unterstützung des Bauamtes der Stadt Lauf, des Landschaftspflegevereins Nürnberger Land, der Gemeinde Ottensoos und der Kranfirma Stabel aus Nürnberg wieder wasserdurchlässig gemacht. Klausen selbst hat Nistmaterial besorgt und bei der Reinugung in Ottensoos auch selbst mitgeholfen. Sie bedankt sich herzlich „im Sinne und zum Wohle unserer geliebten Störche“.

Die Horste in Ottensoos (im Bild) und Lauf wurden gereinigt und mit Nistmaterial ausgestattet. | Foto: Klausen2018/03/Ottensoos-gereinigter-Horst-Storche-Foto-Klausen.jpg

 

„Ohne diese dringend erforderliche Maßnahme wäre eine Fortpflanzung in diesem Jahr sehr unwahrscheinlich geworden“, so Klausen. Die Vögel hätten die frisch gereinigten Horste „toll angenommen“. Nun hätten beide Storchenpaare „gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Jungenaufzucht“, glaubt Klausen.

N-Land Andreas Kirchmayer
Andreas Kirchmayer