Kirchweih Kirchröttenbach

Die Jüngsten durften das erste Faß anzapfen

Die jüngsten Kirwaboum Jonas Westphal und Timo Meier stachen das erste Fass an. | Foto: Schuster2018/10/kirchrottenbach.jpg

KIRCHRÖTTENBACH/FREIRÖTTENBACH — Ein volles Zelt hatten die Kirchröttenbacher „Kirwaboum und -madla“ bereits am Freitag, als nach dem Bieranstich mit Bürgermeister Frank Pitterlein und Kurt Küchler von der Brauerei Kanone die beiden jüngsten „Boum“ das Faß anzapften.

Insgesamt hat sich die Kirchweihmannschaft aber gleich um sechs Neue verstärkt. So viele waren es noch nie, berichtet Andreas Liehr, der „Oberkirwabou“, der in seinem zweiten Amtsjahr wieder viele Gäste von Kirchweihgesellschaften aus den benachbarten Orten begrüßen konnte. Diese wanderten im Pulk zum Festplatz in der Ortsmitte neben dem Feuerwehrhaus.

Die Band „Coconuts“ sorgte am Freitagabend mit Oldies für die passende Stimmung. Als „Über den Wolken“ von Reinhard Mey ertönte, war das beheizte Zelt bereits gut gefüllt. Zeitgleich traf sich beim „Goldenen Stern“ auf der gegenüberliegenden Straßenseite der FCN-„Clubstammtisch“.

Die „Coconuts“ sorgten am Freitagabend mit Oldies für die passende Stimmung. | Foto: Schuster2018/10/kirchweih-kirchrottenbach.jpg

Der Samstagnachmittag lockte bei sonnigem Wetter die Schnaittacher Ortsteilbewohner auf das Schulgelände. Hier wurde der 23 Meter hohe Kirchweihbaum unter Leitung von „Aufstellchef“ Stefan Lang aus Illhof in einen vorbereiteten Schacht gestellt. Währenddessen war das Treiben am Platz vor der Kirche an den Buden der Schausteller eher dürftig. Karussell, Schießbude, Losbude und Süßwarenstand waren nur von einer Handvoll Kinder belagert.

Seit Jahrzehnten kommt die Schaustellerfamilie Wild aus Hersbruck nach Kirchröttenbach. Für die Verpflegung an den Festtagen sorgte neben
der heimischen Gastwirtschaft „Goldener Stern“ auch der Foodtruck „Knaller Knolle“ vom Germersberger Hüseyin Serbes. Am Abend stand die Hersbrucker Band „Fakepoint“ für eine Rocknacht auf der Bühne.

Am gestrigen Sonntag gab es nachmittags Kaffee und Kuchen und die „Kirwaleut“ spielten „Fässla ein“, bevor mit den „Raimbächer Kirwamusikern“ das Baumaustanzen als Highlight folgte.

Weil Freiröttenbach zum Seelsorgebereich Kirchröttenbach gehört, feierten am Wochenende auch die Freiröttenbacher Kirchweih, allerdings im kleinen Kreis. Trotzdem wurde auch hier ein Baum aufgestellt.

Am heutigen Montag unterhielten in Kirchröttenbach beim Hausfrauenfrühschoppen die „Allrounds“. Die örtlichen Kindergartenkinder drehten ihre Runden am Karussell. Zum Ausklang am Abend sorgte Martin Meinzer für die Musik.

N-Land Udo Schuster
Udo Schuster