Zwischenrunde

Auf dem Hallenparkett ausgerutscht

Für die Halle wieder reaktiviert: Winkelhaids ehemaliger Bezirksliga-Goalgetter Marco Lauterbach (links) | Foto: Giurdanella2018/01/GIU00095.jpg

NÜRNBERGER LAND – Für das verbliebene Trio aus dem Boten-Land war die Zwischenrunde der Hallenkreismeisterschaft Endstation. Der SV Rasch und der SV Unterferrieden gingen am Sonntag ohne Sieg vom Parkett der Halle West in Neumarkt und sind beim Kreisfinale am kommenden Samstag in Hilpoltstein nur Zuschauer. Nicht besser erging es dem TSV Winkelhaid, der am Freitag beim Turnier in Schwabach auf der Strecke geblieben ist.

Die Anhänger der beiden heimischen Teams unter den 400 Zuschauern auf der Tribüne der Mittelschule West bekamen von ihren Teams leider nur fußballerische Schmalkost geboten. Kreisligst SV Rasch durfte dabei sogar bis zum dritten Gruppenspiel auf den Einzug ins Halbfinale hoffen, spielte sich mit einem 1:3 gegen den Kreisklassisten SV Höhenberg aber ins Aus.

Benjamin Möhrle umspielt in dieser Szene zwar seinen Gegenspieler, doch die Rascher Jungs setzten die entscheidende Partie gegen den SV Höhenberg mit 1:3 in den Sand . | Foto: Keilholz2018/01/DSC07918-1.jpg

Die Rascher Jungs hatten sich im Auftaktspiel vom FC Holzheim 1:1 getrennt, gerieten bei ihrem zweiten Auftritt gegen den TSV Greding jedoch schnell mit 0:2 in Rückstand. Danach reichte es durch Spielertrainer Florian Schmidt, der bereits gegen Holzheim zum 1:1 eingenetzt hatte, nur noch per Siebenmeter zum 1:2-Anschlusstreffer. Trotz der Niederlage gegen Greding wäre mit einem Sieg im letzten Gruppenspiel gegen den SV Höhenberg für das Team von Florian Schmidt Platz zwei noch machbar gewesen.

Den personell nicht überragend besetzten Rascher Jungs fehlte gegen den Kreisklassisten allerdings der unbedingte Siegeswille. Als nach knapp sechs Minuten der Torhüter der 2. Mannschaft, Moritz Guckler, den Ball zum dritten Mal aus dem Netz holen musste, war das Aus besiegelt. Für Rasch reichte es danach nur noch zum Ehrentor, das erneut auf das Konto von Spielertrainer  Schmidt ging.

Höhenberg holt den Gruppensieg

Während sich die Höhenberger mit diesem Sieg zum Gruppensieger aufschwangen – als Zweiter qualifizierte sich der TSV Greding, der in einem intensiven Hallen-Fight den FC Holzheim 4:3 niederrang, für die Play-Offs – durfte der SV Rasch vorzeitig unter die Dusche. Keinen Deut besser erging es dem SV Unterferrieden. Das Team von Trainer Manfred Hampl, in der Vorrunde mit vier Siegen und 14:2 Toren noch souveräner Gruppensieger, musste sich im Auftaktspiel gegen den TSV Wolfstein mit 2:3 geschlagen geben.

Die Fußballer vom Röthweiher kombinierten gegen den Kreisligisten zwar gefällig und hatten spielerisch leichte Vorteile, brachten sich aber durch leichte Abspielfehler um ein besseres Ergebnis. Letztendlich blieben die Tore von Alexander Haas zum 1:2 und Sascha Weiß zum 2:3 ein Muster ohne Wert. Durch die Auftaktniederlage waren Kapitän Steffen Seiler und seine Nebenleute gegen den ASV Neumarkt bereits in Zugzwang. Doch gegen den heimischen Bayernligisten, der mit einer gemischten Mannschaft antrat, gerieten die „Blau-Weißen“ schon nach weniger als zwei Minuten in Rückstand. Nach dem 0:2 weckte Alexander Haas mit dem Anschlusstreffer noch einmal Hoffnung, doch zum Ausgleich reichte es nicht mehr.

Auch in dieser Szene haben Sven Weiß (vorne) und Alexander Haas vom SV Unterferrieden das Nachsehen gegen den Lauterhofener Abwehrspieler, der die Situation bereinigt. | Foto: Keilholz2018/01/DSC07905-1.jpg

Und auch im abschließenden Spiel gegen den SV Lauterhofen war das Team von Trainer Manfred Hampl zu Beginn nicht im Bilde und fing sich nach 56 Sekunden das 0:1. Diesem Rückstand liefen die Blau-Weißen vergeblich hinterher. Während Julian Hampl, der eine totsichere Chance versiebte, Alexander Haas (Pfosten) und Steffen Seiler, der am Torwart scheiterte, den Ausgleich auf dem Fuß hatten, legte Lauterhofen eine hundertprozentige Chancenverwertung an den Tag und zog auf 3:0 davon.

Frustfoul in der Schlussminute

Für den SVU blieb nur der Ehrentreffer durch Alexander Haas. Dessen Frust über den enttäuschenden Spielverlauf entlud sich in der Schlussminute in einem Frustfoul und nachfolgendem verbalen „Nachtarocken“, wofür dieser von Schiedsrichter-Obmann Oliver Johannes mit Gelb-Rot vorzeitig vom Parkett geschickt wurde.

Die Tickets zum Kreisfinale am kommenden Samstag, 13. Januar, in Hilpoltstein lösten der TSV Wolfstein, der sich in einem intensiv geführten Spiel gegen den TSV Greding mit 2:1 durchsetzte, und der ASV Neumarkt, der im Stadtduell gegen Außenseiter SV Höhenberg mit 2:0 die Oberhand behielt. Nachdem auch der TSV Winkelhaid am Freitag bei der Zwischenrunde in Schwabach vorzeitig die Segel gestrichen hat, ist das Nürnberger Land beim Kreisfinale am kommenden Samstag in Hilpoltstein nur Zuschauer. 

VGN-Lotto-Bayern Hallencup Kreis Neumarkt/Jura

Zwischenrunde

Hans-Hocheder-Halle Schwabach

Gruppe B: TSV 05 Katzwang – TSVWinkelhaid 3:0, FC Wendelstein – TSV Kornburg 0:0, TSV 05 Katzwang –FC Wendelstein 1:5, TSV Kornburg – TSVWinkelhaid 1:0, TSV Winkelhaid – FC Wendelstein 4:3, TSV Kornburg – TSV 05 Katzwang 4:1.

Tabelle: 1. TSV Kornburg 5:1,7, 2. FC Wendelstein 8:5,4, 3. TSV Katzwang 5:9,3, 4. TSV Winkelhaid 4:7,3.

Halle Neumarkt

Gruppe C: TSV Wolfstein – SV Unterferrieden 3:2; SV Lauterhofen – ASV Neumarkt 0:1; Wolfstein – Lauterhofen 3:1; ASV Neumarkt – Unterferrieden 2:1; Unterferrieden – Lauterhofen 1:3; ASV Neumarkt – Wolfstein 2:4

Tabelle: 1. TSV Wolfstein, 10:5 Tore, 9 Punkte; 2. ASV Neumarkt, 5:5/6; 3. SV Lauterhofen, 4:5/3; 4. SV Unterferrieden, 4:8/0

Gruppe D: TSV Greding – SV Höhenberg 0:1; SV Rasch – FC Holzheim 1:1; Greding – Rasch 2:1; Holzheim – Höhenberg 3:0; Höhenberg – Rasch 3:1; Holzheim – Greding 3:4

Tabelle: 1. SV Höhenberg, 4:4 Tore/6 Punkte; 2. TSV Greding, 6:5/6; 3. FC Holzheim, 7:5/4; 4. SV Rasch, 3:6/1

Play-Offs um den Einzug ins Kreisfinale:
TSV Wolfstein – TSV Greding 2:1, SV Höhenberg – ASV Neumarkt 0:2

N-Land Manfred Keilholz
Manfred Keilholz