WM-Ball wird in 23 Ländern ausgestellt

Aus Ludersheim in die Welt

Produkt aus Ludersheim: Der WM-Ball von Polyplast geht in 23 Länder. Gemeinsam erläuterten die Gechäftsführer Uli und Thomas Sander Altdorfs Bürgermeister Erich Odörfer und Landrat Armin Kroder die Konstruktion. | Foto: Blinten2018/05/Ludersheim-Polyplast-Fussball.jpg

LUDERSHEIM – In 140 Fußballstadien weltweit wird der von der Ludersheimer Firma Polyplast in Zusammenarbeit mit der Produktionsagentur Effkon aus Fürth produzierte überdimensionale Weltmeisterschaftsfußball aufgestellt.

Bereits in den vergangenen vier Fußballweltmeisterschaften entstand der große Ball mit dem Adidas-Logo in Ludersheim. Für den aktuellen, der die einem Golfball nachempfundene Oberflächenstruktur des WM-Balls originalgetreu wiedergibt, begannen die Planungen schon Mitte 2017.

Effkon entwickelte mit einem 3-D-Rendering-Programm die Außenhülle nach dem Original und konstruierte ein stählernes Innengerüst, das der Hülle Halt gibt.

Langjährige Erfahrung

Die Details konstruierten die Mitarbeiter von Polyplast, die schon seit vielen Jahren Erfahrungen mit Weltmeisterschaftsbällen haben. Für die Produktion hat das Ludersheimer Unternehmen eigens neue Aluminiumwerkzeuge erstellt, mit denen den Bällen Form und Struktur gegeben werden kann.

Versandt werden die fertigen Bälle in 23 Länder auf allen Kontinenten.

In Ludersheim haben die Polyplast-Geschäftsführer Uli, Thomas und Bastian Sander ein Exemplar vor dem Hauptgebäude ihres Unternehmens aufstellen lassen. Landrat Armin Kroder und Altdorfs Bürgermeister Erich Odörfer ließen sich die Konstruktion erklären.

N-Land Alex Blinten
Alex Blinten