Spiel der Woche

Showdown im Schwarzachgrund

Im Topspiel wieder an Bord: Raschs Spielertrainer Florian Schmidt (links). | Foto: DV2017/09/IMG_1430.jpg
Raiba Fallback

RASCH – „Wir schon wieder“, lacht Abteilungsleiter Fritz Merkel, als der Bote ihn damit konfrontiert, das sein SV Rasch erneut das „Spiel der Woche“ gewonnen hat. Schon zum zweiten Mal in dieser noch jungen Kreisliga-Saison. Aber die Rascher sind selber Schuld. Schließlich gehört der SVR aktuell zur Führungsgruppe der Liga und empfängt am Sonntag den TSV Katzwang zum absoluten Topspiel des 8. Spieltags.

Zweiter gegen Vierter – so lautet die Ausgangsposition vor dem Duell der beiden Mittelfranken im Schwarzachgrund. Dabei liegen die beiden Mannschaften nicht nur in der Tabelle im Moment nah beieinander, auch der Saisonverlauf ist bis dato nahezu identisch. So wie der SV Rasch, aktuell 14 Punkte, hat auch der TSV Katzwang, der im Moment bei 15 Zählern liegt, in dieser Saison erst einmal verloren.

Und hier gleich die nächste Gemeinsamkeit: Beide mussten erstmals am letzten Wochenende Punkte abgeben. Die Rascher setzten damit ihre schwarze Serie gegen Deining fort, während die Katzwanger vom TSV Winkelhaid mit 0:5 zerlegt wurden. Für SVR-Boss Merkel war die Niederlage beim Spitzenreiter zwar ärgerlich, weil seine Mannschaft dort dem Spielverlauf nach einen Punkt verdient gehabt hätte, aber deshalb noch lange kein Beinbruch. „Wir sind derzeit gut drauf und wollen unseren Platz im oberen Tabellendrittel behaupten. Gerade weil wir zu Hause spielen, rechne ich mir gute Chancen gegen Katzwang aus“, geht Merkel optimistisch an die Hausaufgabe heran.

Ein weiterer Pluspunkt auf Rascher Seite ist die Rückkehr von Spielertrainer Florian Schmidt, der zuletzt passen musste. Und quasi als Gupf obendrauf gibt es ja noch die Aussicht mit die Tabellenführung zu übernehmen. Dafür müsste allerdings schon einiges zusammenkommen. Die Winkelhaider (Platz 3) und der TSV Kornburg II (Platz 2) müssten sich die Punkte teilen, und was noch unwahrscheinlicher ist: Primus Deining müsste im Spiel bei Schlusslicht Postbauer alle drei Zähler liegen lassen.

N-Land Krischan Kaufmann
Krischan Kaufmann