Kreisliga Nord

Rascher Keeper Ortegel hält den Punkt fest

Mini gegen Maxi, hier setzt sich der größenmäßig etwas unterlegene Winkelhaider Marco Doss (im Vordergrund Blau-Schwarz) dennoch erfolgreich gegen einen Rednitzhembacher durch. | Foto: DV2018/05/tsvwinkelhaidsvrednitzhembach.jpg
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NÜRNBERGER LAND – Nach fünf Spielen ohne Sieg droht die Saison hinten raus für den TSV Winkelhaid doch noch einmal spannend zu werden. Auf diese Art von Spannung hätte die Rosenberger-Truppe sicher aber gerne verzichtet, denn während die heimische Konkurrenz sich im Niemandsland der Tabelle festgesetzt hat, haben die Blau-Weißen nach der Heim-Klatsche gegen Rednitzhembach nur noch vier Zähler Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz.

Kreisliga Nord Neumarkt/Jura: TSV Winkelhaid – SV Rednitzhembach 0:4 (0:0) – Im Spiel gegen den Aufstiegsaspiranten aus Rednitzhembach musste das Heimteam wiederum auf einigen Positionen, die Anfangself verändern. Trotzdem war es lange ein ausgeglichenes Spiel, in dem auch auf beiden Seiten etliche Torchancen vorhanden waren.

In den ersten Minuten standen die TSVler sehr gut im Defensivverband und unterbanden viele Spielzüge mit unermüdlicher Lauf- und Kampfbereitschaft. Die erste Chance für die Gäste nach zwei Minuten, der Schütze traf aber nur den Außenpfosten. Winkelhaid hatte bis zur 25. Minute ebenfalls gute Möglichkeiten. Ein Freistoß von Philip Winter verfehlte das Ziel nur knapp; Andörfer hatte dann Pech, das sein Schuss leider nur die Querlatte traf. Die Gäste verstanden es weiterhin nicht, das Abwehrbollwerk der Heimelf zu überwinden, weil Winkelhaid weiterhin gut dagegenhielt. Die SVler haderten in der 33. Minute erneut, als die zweite Chance wieder an den Pfosten ging.

Nach der Pause bestimmten die Gäste zehn Minuten lang das Geschehen. Fabian Bachmeier musste in der 53. Minute verletzt vom Platz, er wurde von Klose ersetzt. In der 55. Minute die klarste Winkelhaider Chance, als Andörfer auf Patric Winter ablegte, der aber zu lange zögerte. Die Gäste gingen dann in der 57. Minute durch eine Einzelleistung mit 0:1 in Führung.

Nach einem Freistoß brachten die TSVler das Leder nicht aus dem 16er, sodass der Gegner einnetzen konnte. Andörfer auf Seiten des TSV hatte in der 64. Minute Pech, als der Gästetorwart gut parierte. Ab der 80. Minute ging dann Winkelhaid die Puste aus; nach so einer Energieleistung vorher, war das zu erwarten. Dies nutzten die SVler dann rigoros aus und erzielten in der 83. Minute das 0:2.

Nun spielten die Hembacher mit der Heimelf Katz und Maus,sodass bereits in der 86. Minute das 0:3 erzielt werden konnte. Kurz vor dem Ende der Partie fingen sich die Winkelhaider dann in der 90. Minute das 0:4 ein. Alles in allem war es bis zehn Minuten vor dem Ende ein gutes Spiel der Heimelf, man musste nur die letzten Minuten dem hohen Tempo Tribut zollen.

FC Ezelsdorf – TSV Wolfstein 2:4 (2:2) – Die erste Spielhälfte war ausgeglichen, Wolfstein erzielte zwar bereits in der 3. Minute das 0:1, doch Ezelsdorf konnte in der 20. Minute durch einen Handelfmeter, verwandelt durch Thomas Eckersberger, ausgleichen. Eine Minute später hätte Thomas Eckersberger die Führung erzielen können, diesmal war es ein Foul im Wolfsteiner Strafraum, doch diesmal hielt der Wolfsteiner Keeper Lukas Greger. Drei Minuten später war wieder der Wolfsteiner Keeper zur Stelle, Christian Schönweiß legt quer für Thomas Eckersberger, der abermals vergibt. Fast im Gegenzug ein Lattentreffer für die Gäste. In der 31. Minute dann die Führung für Ezelsdorf, eine Flanke von Christian Schönweiß senkt sich über den herausgeeilten Wolfsteiner Torhüter ins Tor. Eine weitere Chance für Wolfstein macht der Ezelsdorfer Torhüter Andre Leonhard zunichte. In der 45. Minute dann nach einem Gedränge im Ezelsdorfer Strafraum das 2:2.

In der zweiten Hälfte kam es für Ezelsdorf knüppeldick, erst macht Wolfstein in der 52. Minute die Führung, dann müssen Armin Lang und Thomas Eckersberger verletzt ausscheiden. Die Ezelsdorfer kamen nicht mehr ins Spiel, aufgrund der umfangreichen Verletztenliste stand nur noch eine Verlegenheits-Defensive auf dem Platz. Wolfstein kam dann in der 88. Spielminute zum 2:4-Endstand.

SV Rasch – TSV Kornburg II 2:2 (1:1) – Die Platzherren dominierten das Match in der ersten Viertelstunde, die beste Chance ergab sich in der 14. Minute, nach einem gelungenen Doppelpass zwischen Tobias Birkelbach und Florian Schmidt konnte der Kornburger Torhüter gerade noch eingreifen. In der 22. Minute setzte sich David Horil auf der linken Seite gegen zwei Gegenspieler durch, sein Abspiel fand in der Mitte jedoch keinen Abnehmer. Einen 22-Meter-Hammer von Benjamin Möhrle konnte der Torhüter gerade noch klären. Durch einen zweifelhaften Handelfmeter kam Rasch dann in Rückstand, der Schiri hatte nichts gesehen, doch der Linienrichter reklamierte auf Handspiel und der ehemalige Feuchter Kevin Breitenfelder verwandelte zum 0:1. In der 44. Minute dann ein Tumult im Kornburger Strafraum, der erste Versuch von David Horil wurde abgewehrt, doch mit einer akrobatischen Leistung erzielte er im zweiten Versuch den 1:1-Ausgleich.

Zu Beginn der zweiten Hälfte wollten die Rascher effektiver mit ihren Tormöglichkeiten umgehen und wurden prompt in der 49. Minute kalt erwischt. Eine weite Flanke flog in den Strafraum, Keeper Felix Ortegel zögerte einen Sekundenbruchteil, und Kevin Breitenfelder köpfte aus fünf Metern ein. Die Rascher Zuschauer peitschten dann ihr Team nochmal nach vorne, mit dem Erfolg, dass in der 73. Minute der 2:2-Ausgleich gelang. Nach einer herrlichen Kombination über Tobias Birkelbach und Christian Waiz landete das Leder beim besser postierten Daniel Eckersberger, der aus zwölf Metern ins linke untere Eck traf. In der letzten Viertelstunde sah man dann einen offenen Schlagabtausch mit Gelegenheiten auf beiden Seiten. Kurz vor Schluss rettete der Rascher Torhüter bei einem brandgefährlichen Konter der Gäste in hervorragender Manier und hielt den verdienten Punkt fest.

N-Land Krischan Kaufmann
Krischan Kaufmann