Fußball-Vorschau Neumarkt/Jura

Noch ein Rascher Sieg zum Klassenerhalt

Für Florian Schmidt (hier in der Bildmitte im Spiel gegen den bereits als Absteiger feststehenden SV Postbauer) und seine Rascher könnte am Ende dieses Wochenendes bereits der Klassenerhalt fix sein. | Foto: kk2018/05/IMG_3810.jpg

NÜRNBERGER LAND – Während die Rascher Jungs in der Kreisliga Nord mit 33 Punkten schon so gut wie durch sind und gegen den SV Penzendorf den Klassenerhalt auch rechnerisch in trockene Tücher bringen können, geht beim FC Ezelsdorf und TSV Winkelhaid die Abstiegsangst um.

Während die Rascher Jungs in der Kreisliga Nord mit 33 Punkten schon so gut wie durch sind und gegen den SV Penzendorf den Klassenerhalt auch rechnerisch in trockene Tücher bringen können, geht beim FC Ezelsdorf und TSV Winkelhaid die Abstiegsangst um.

Beide haben seit dem Frühjahr eine Negativserie hingelegt und das Punktepolster aus der Herbstrunde fast aufgebraucht. Die Pleiten in den Nachholspielen der vergangenen Woche – Winkelhaid verlor gegen den FC Wendelstein 0:5; Ezelsdorf kam in Woffenbach 0:7 unter die Räder – haben die Situation noch weiter verschärft.

Sieg wäre ein Befreiungsschlag

Der FC Ezelsdorf (28 Punkte) steht noch zwei Zähler über der Abstiegszone. Ein Sieg gegen den Vorletzten Heng (21) wäre ein Befreiungsschlag und würde gleichzeitig die Hoffnungen der Gäste auf ein Minimum schrumpfen lassen; bei einer Niederlage ginge an der Bucher Straße endgültig das große Zittern los.

Winkelhaid (26 Punkte) – punktgleich mit der DJK Schwabach und nur aufgrund des gewonnenen Direktvergleichs noch nicht auf den Schleuderrang abgestürzt – empfängt den TSV Wolfstein, der mit 29 Punkten ebenfalls noch nicht1 aus dem Schneider ist.

Im Kampf um die Meisterschaft ist der seit 16 Spielen unbesiegte BSC Woffenbach (48 Punkte) beim Rangsechsten TSV Katzwang gefordert. Der Ausgang der Partien der Verfolger 1.FC Deining und FC Wendelstein (je 45 Punkte) gegen die Kellerteams Kornburg II und DJK Schwabach ist auch für das heimische Duo Ezelsdorf und Winkelhaid von enormer Bedeutung.

FCA braucht einen Dreier

Der 1.FC Altdorf (8.), der rechnerisch noch einen Sieg braucht, um endgültig und aus eigener Kraft das Klassenziel zu erreichen, eröffnet am Samstag (16 Uhr) gegen Aufstiegsanwärter SV Lauterhofen den drittletzten Spieltag der Kreisklasse Ost.

Die Lauterer haben zwei Punkte Rückstand auf den führenden SV Höhenberg (56), jedoch noch das Nachholspiel gegen den FC Wendelstein II in der Rückhand. Höhenberg selbst ist Gastgeber des TSV Pyrbaum (7.), der wie der FCA theoretisch von Wendelstein II noch eingeholt werden könnte.

Der Rangdritte TSV 04 Feucht (50) muss auf Ausrutscher der Titelkonkurrenten hoffen und darf selbst beim SV Unterferrieden nicht patzen wie im Hinspiel, als sich die Völkel-Elf mit 1:2 aufs Kreuz legen ließ.

Der TSV Burgthann ist im ersten von vier „Endspielen“ beim Tabellenletzten SG Litzlohe/Pilsach zu Gast. Nur mit einem Sieg dürfen Coach Jörg Günther und seine Elf, die am kommenden Mittwoch den TSV Feucht zum Nachholspiel empfängt, weiter ernsthaft darauf hoffen, sich noch in der Saisonverlängerung zu retten.

Spannung ist raus

In der A-Klasse Nord-Ost sorgt der FSV Oberferrieden nur mit einem Sieg beim Spitzenreiter SC Oberölsbach noch einmal für Spannung im Titelrennen. Wiederholt Oberölsbach dagegen seinen Vorrundensieg, ist die Meisterschaft entschieden.

Im Falle einer Niederlage müsste die Elf von Spielertrainer Fabian Göhring ihre Blicke auf die Verfolger DJK Oberwiesenacker (gegen Woffenbach II) und SV Stauf (gegen Wolfstein II) richten, die beide im Siegesfalle den Rückstand auf fünf Punkte verkürzen.

Für die zweite Mannschaft des FC Ezelsdorf, die am Freitag-Abend in Trautmannshofen gefordert war, geht es gegen Heng II um wichtige Punkte gegen den Abstieg.

Dieser könnte für den SC Eismannsberg selbst bei einem Sieg gegen Stöckelsberg am Sonntagabend endgültig sein. Wenn nämlich gleichzeitig die DJK Neumarkt bei Wolkersdorf II voll punktet, ist das Schicksal des Sportclub endgültig besiegelt.

Für Ochis ist die Saison gelaufen

Für den TSV Ochenbruck (42 Punkte) ist die Saison in der A-Klasse Nord-West praktisch gelaufen. Angesichts sechs Punkten Rückstand auf Platz zwei sind für den Absteiger selbst beim zu erwartenden Sieg gegen Rednitzhembach II die Chancen auf die Relegation nur noch äußerst gering.

Dem TSV Wolkersdorf (49) winkt mit einem Sieg gegen Penzendorf II die Festigung der Tabellenführung. Mit dem TSV Rohr (44) und Kleinschwarzenlohe (48) machen sich nämlich zwei Verfolger gegenseitig die Punkte streitig. Nicht außer Acht gelassen werden darf weiterhin auch Großschwarzenlohe II (47), das gegen Schlusslicht TV 48 Schwabach drei sichere Punkte einfahren sollte.

Während Winkelhaid II mit einem Sieg gegen Leerstetten vorzeitig das Klassenziel erreicht, ist der SV Moosbach bei Katzwang II zum Siegen verdammt, um überhaupt noch eine Chance zu haben, der Relegationsrunde gegen den Abstieg zu entgehen.

FVR hat die Relegation fix

Der FV Röthenbach kann in der B-Klasse Ost mit einem Sieg gegen Spitzenreiter 1.FC Neumarkt-Süd dafür sorgen, dass die Meisterschaftsentscheidung noch einmal vertagt wird. Selbst hat das Team vom Ziegelholz die Qualifikation für die Aufstiegsrelegation zur A-Klasse bereits in der Tasche.

Nur noch um die Statistik geht es in den Spielen SV Rasch II (4.) gegen Burgthann II (10.) und den Reservepartien zwischen dem FCA und Lauterhofen sowie Unterferrieden gegen TSV Feucht.

In der Flexiliga B-Klasse Nord-West erhält der FV Wendelstein, der als Meister feststeht, ein weiteres Mal die Punkte am „Grünen Tisch“, nachdem Gegner Bernlohe II die Partie vorab bereits abgesagt hat.

Der Rangzweite EKSG Rummelsberg, der Rohr II mit zwei Punkten Rückstand im Nacken hat, darf sich bei Wolkersdorf III (11.) keinen Ausrutscher leisten. Wobei der Verfolger gegen Kleinschwarzenlohe II die weit schwierigere Aufgabe vor sich hat.

N-Land Manfred Keilholz
Manfred Keilholz