TV Altdorf empfängt Dingolfing

Lockerheit als Trumpf im Kellerduell

Solche Angriffe wie hier gegen Eiselfing wollen die Altdorfer Fans am Samstag auch wieder von ihrer Mannschaft sehen. Denn mit einem eindeutigen Sieg könnten die TVA-Mädels den gefährlichen 10. Platz verlassen | Foto: kk2018/02/DSC_3993.jpg

ALTDORF – Nach der respektablen Leistung am letzten Wochenende gegen den TV Planegg-Krailling, als man zwar mit 2:3 verlor, aber nicht enttäuschte, möchten die Altdorfer Drittligavolleyballerinnen zu Hause (Samstag 18 Uhr, Dreifachhalle an der Mittelschule) gegen den Tabellennachbarn vom TV Dingolfing wieder gut spielen und diesmal aber zudem einen Sieg landen.

Die angestrebte Leistung soll durch Lockerheit erreicht werden, die mit angemessener Konzentration realisiert werden soll. Die Chancen stehen gut, da sich die Personalsituation etwas entspannt hat.

Nach einem Auslandssemester in England steht auf der Außenposition Luise Neumüller wieder zur Verfügung, was auch dringend geboten ist, denn Lorena Tilgen fällt aus, ebenso wie Astrid Ringeisen und Lea Willius, hinter Nadja Nawrat steht noch ein Fragezeichen. Neumüller wurde richtiggehend herbeigesehnt, man darf hoffen, dass sie sich gleich wieder ins Team einfügt.

Der TVA kann jede Unterstützung brauchen, da die Tabellensituation alles andere als rosig ist. Den 10. Platz können sie nur verlassen, wenn Altdorf mindestens mit 3:1 gewinnt, bei einem 3:2-Sieg wäre Dingolfing vorne, denn die Niederbayern hätten bei gleicher Punktzahl mehr Spiele gewonnen.

Über den Gegner ist wenig bekannt

Gegen Dingolfing wurde im Herbst, damals ohne Trainer, trotz einer 2:0-Satzführung noch verloren. Die Gegnerinnen vom Wochenende, bei denen die frühere Altdorfer Spielerin Priscilla Gatzsche mitwirkt, die noch immer für Altdorf Beachvolleyball spielt, haben in ihrem letzten Spiel den hohen Favoriten SV Lohhof II mit 3:0 besiegt. Sie sind also nicht zu unterschätzen.

Vor allem ist das Team den Altdorferinnen ansonsten wenig bekannt und kann deshalb nur schwer eingeschätzt werden. Sicher ist, dass die Niederbayern – so wie die Altdorferinnen auch – sehr konzentriert trainieren, um den Ligaerhalt zu schaffen.

Beim TV Altdorf hofft man auf eine weitere kräftige Unterstützung, nämlich durch zahlreiche Fans, deren Anfeuerungen das Team schon oft beflügelt haben. Wegen der Ausgeglichenheit der beiden Mannschaften kann knisternde Spannung fast garantiert werden.

Altdorfs Trainer Mike Raddatz und sein Kompagnon, Athletiktrainer Christoph Kellermann, werden sicher eine Taktik entwickelt haben, am Ende jubeln zu können in einer Begegnung, die man getrost als ein Schlüsselspiel bezeichnen kann.

N-Land Willi Hanke
Willi Hanke